fbpx

DEIN größtes ERNÄHRUNGS-PROBLEM (und das aller anderen, einschließlich mir) | #051

DEIN größtes ERNÄHRUNGS-PROBLEM (und das aller anderen, einschließlich mir) | #051
Robert Siegers - Changethesystem-Podcast

Was ist das größte Ernährungsproblem, das Du, ich und alle anderen haben? Ist das Problem eigentlich ein soziales? Wie sieht eine “gesunde” Ernährung aus?

MEIN GESCHENK AN DICH: *anzeige
KOSTENLOSE CHECKLISTE, UM ERKÄLTUNG IN 2 TAGEN LOSZUWERDEN: www.robertsiegers.com/gesund

ÜBER ROBERT SIEGERS UND SEINE GÄSTE
Hier gehts zu meinem Instagram (sehr aktiv)
Hier gehts zur Podcast-Website

ABONNIERE DEN PODCAST
Auf iTunes 
Auf Spotify
Auf TuneIn
Auf Stitcher
Auf YouTube

ÜBER DEN CHANGETHESYSTEM-PODCAST
Danke, dass Du den Change the System Podcast unterstützt! Über eine Bewertung würde ich mich riesig freuen. 🙂 Gemeinsam hinterfragen wir Dein Ernährungssystem. Wie können wir Essverhalten durchschauen und verstehen? Was sind Gewohnheiten und wie können wir sie verändern? Mein Name ist Robert Siegers. Ich bin ausgebildeter Fitnesstrainer und Student der Humanernährung. Die im Intro und Outro genutzte Musik ist Apollo von Kyris.

Dein größtes Ernährungsproblem – und das aller anderen, einschließlich mir

Nach einigen Prüfungsphasen und stundenlangem Wälzen von Studien an der Uni wurde mir eines bewusst: Es gibt ein grundlegendes Ernährungsproblem, dass die meisten Menschen haben. Besonders der moderne Fitnesshype trägt dazu bei. Doch schauen wir uns zuerst einmal die Datenlage an. Der nationalen Verzehrsstudie II nach, haben wir in Deutschland mittlerweile nur noch rund 30 % Normalgewichtige. 5-10 % der Deutschen sind Untergewichtig, mehr als die Hälfte (50-60 %, je nach Geschlecht) mittlerweile Übergewichtig.

Ist Übergewicht ein Ernährungsproblem?

Diese Frage ist nicht ganz so leicht zu beantworten. Zuallererst sollte man festhalten, dass Übergewicht mit dem akademischen Grad der Menschen korreliert. Das bedeutet ganz einfach, je besser das ökonomische, sowie Bildungs-Verhältnis der Haushalte, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit für Übergewicht. Doch woran liegt das? Ich bin der Meinung, dass vielen Menschen leider ein grundlegendes Gesundheitsbewusstsein fehlt. Über diese Thematik hab ich bereits mit Nina in Podcast-Folge 39 gesprochen.

Ist das Ernährungsproblem eigentlich ein soziales Problem?

Was sich zunächst wie eine philosophische Frage anhört, sollte einmal näher ausgeführt werden: Viele Menschen mit Übergewicht sind beruflich sehr eingespannt und leisten respektvolle Arbeit. Eine Überernährung könnte in diesem Fall als Kompensationsmuster fungieren und so zu einem individuellen Ernährungsproblem werden. Des Weiteren könnte ich mir vorstellen, dass einigen leider der Zugang zu sich selbst verloren gegangen ist, oder gänzlich fehlt. Gerade fordernder Alltag und ein hohes Level an Stress führen dazu, dass wir uns nicht mehr ausreichend Gedanken um uns selbst und unsere Gesundheit machen. In diesem Fall missachten wir leider vollkommen unser Gesundheitsbewusstsein.

Wie trägt der Fitness-Hype zu dem Ernährungsproblem bei?

Der Fitness-Hype ist zuerst einmal ein tolles Phänomen, wie ich finde! Alleine durch ihn, kam ich erst dazu, mich stark mit meiner Ernährung auseinanderzusetzen und sportlicher, sowie gesünder zu werden. Dennoch gibt es auch Tücken. Der Fitness-Hype suggeriert ebenfalls, dass wir einen bestimmten Körper haben müssten. Die Werbung sagt uns, dass wir dieses und jenes Nahrungsergänzungsmittel kaufen sollten, dass wir regelmäßig unsere Körper im Fitnessstudio trainieren sollten und das wir viele unserer liebsten Lebensmittel dafür aufgeben sollten. Was ist wirklich daran? Ich sage, dass die Menschen so in eine völlig falsche Richtung getrieben werden. Viele denken, ein gesunder Körper sähe aus, wie der eines Bodybuilders und dass man nur fit sei, wenn man 5-6 mal wöchentlich ins Fitnessstudio ginge. Eine normale, “gesunde” Ernährung hat jedoch nicht gerade viel damit zu tun.

Wie sieht denn eine “gesunde” Ernährung aus?

Ein weiteres “Ernährungsproblem” ist, dass viele Menschen gar nicht wissen, wie eine gesunde Ernährung eigentlich aussehen kann. Grundsätzlich ist es nicht gesund auf große Anteile an Lebensmittelgruppen oder einzelne Nahrungsmittel zu verzichten. Ausgewogenheit ist die einzige Devise. Weshalb aber gibt es eigentlich keine klare Definition einer “gesunden” Ernährung? Warum sagen alle etwas anderes?

Wie lässt sich dieses Ernährungsproblem erklären?

Es wird ganz einfach nie möglich sein, akkurate Studien durchzuführen, in denen wir an Menschen beispielsweise gesunde und krebsfördernde Lebensmittel über einen längeren Zeitraum testen. Nehmen wir beispielsweise 100 Männer Mitte 30, die 1 kg rotes Fleisch täglich essen sollen und 100 weitere gleichaltrige Männer, die stattdessen 1 kg Obst und Gemüse essen sollen, dann stellen wir nach einigen Jahren fest, dass die erste Gruppe sehr wahrscheinlich ein höheres Risiko für Krebs aufweist, als die zweite. Das erste Problem hierbei ist nur, dass diese Studie so nicht durchgeführt werden kann – niemals. Das zweite Problem ist, selbst wenn man die Studie so durchführte, könnte man kein klares Ergebnis hervorbringen. Es handelt sich bloß um Korrelationen: Das Risiko an Krebs zu erkranken, kann möglicherweise durch hohen Konsum an Obst und Gemüse um einige Prozent gesenkt werden. Es kann jedoch nicht klar gesagt werden: Wer Obst und Gemüse in hohen Mengen isst, wird gesund bleiben und keinen Krebs bekommen.

Menü schließen