Gesund abnehmen 2020: 50 Tipps, um die du heutzutage nicht mehr herumkommst

Gesund abnehmen 2020: 50 Tipps, um die du heutzutage nicht mehr herumkommst

Inhaltsverzeichnis

“Wow! 14 Kilogramm weniger heute Morgen!!!” Verblüfft schaute ich auf die Zahl auf der Waage unter meinen Füßen…

Noch vor 12 Wochen hätte ich dieses Ergebnis für unmöglich gehalten. Als ich vor rund 3 Monaten mit meiner Diät startete, nahm ich mir vor es dieses Mal zu schaffen! Dieses Jahr sollte es endlich durchgezogen werden…

Das sollte mein Jahr werden. Mein Jahr mit meinem 14 Kilogramm leichteren schlanken & fitten Wohlfühlkörper. Nein, noch viel mehr als das! Ich wollte nicht nur wieder irgendeine Sommerdiät machen, ich wollte GESUND ABNEHMEN!

Und damit ein herzliches Hallo an dich! Ich möchte dich auf meinem Blog willkommen heißen. Hier in diesem Artikel erfährst du die Top 50 Tipps, um die du dieses Jahr garantiert nicht mehr herumkommen wirst, wenn du auch wie ich das Ziel verfolgst gesund abzunehmen. 😉

Du kannst jetzt direkt zu den Tipps springen, oder kurz meine kleine Geschichte lesen, weshalb gerade ich dir bei diesem Thema helfen kann und will! Ich muss sogar! Ich kann gar nicht anders, denn ich sehe es als meine Mission an, Menschen zu ihrem persönlichen Wohlfühlkörper zu verhelfen.

Mein Name ist Robert Siegers, ich bin studierter Ernährungswissenschaftler, Blogger und Podcaster. Seit 2012 beschäftige ich mich quasi täglich mit den Themen gesunder Ernährung und gesund Abnehmen.

Doch das war nicht immer so…

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Gesund Abnehmen – Genau die Lösung, die auch du jetzt brauchst…

Vor einigen Jahren war ich jemand, dessen Alltag von Gewichtsproblemen und ständigen körperlichen Infekten geprägt war. Damals hatte ich ein wirklich schwaches Immunsystem und war dadurch alle 6 bis 8 Wochen erkältet. Hinzu kam meine ständig blasse, weiß-gelbliche Haut.

Ich wollte nicht mehr verkrampft leben, mir ständig den Kopf über meinen Körper zerbrechen und mich unwohl in meinem Körper fühlen…

Ich wünschte mir ein neues Lebensgefühl, dass ich mich endlich wohlfühlen würde in meiner Haut… Ich wollte ein gesundes Selbstbewusstsein und mehr Zufriedenheit in meinem Körper.. Wieder dazugehören.

Meine erste Überlegung war deshalb mich gesünder zu ernähren, um mein Immunsystem zu stärken. Daher begann ich schon damals selbst zu kochen. Doch das half nichts. Ich hatte trotzdem noch mit meinen Gewichtsproblemen zu kämpfen.

Eines Tages wachte ich mit dem Gefühl auf, dass ich etwas ändern muss. JETZT. Kennst du das?

Ich wollte endlich Schluss mit Fragen. Schluss mit Sorgen. Schluss mit Ängsten. Bestimmt ist dir dieses Gefühl bekannt: Innerlich weißt du, dass es mit deinem Körper und deiner Gesundheit so nicht mehr lange weitergehen kann. Hattest du das schon einmal?

Also begann ich damit, mich der persönlichen Herausforderung zu stellen: Mission Wohlfühlkörper. Zuerst begann ich damit alle möglichen Bücher über Ernährung, Gesundheit, Persönlichkeit, Gewohnheiten und Psychologie zu lesen und Supplemente zu kaufen… Ich schaute ständig Ernährungsvideos zum Thema gesund abnehmen auf YouTube an und investierte immer mehr Zeit, Geld und Energie in das Thema.

Gesund abnehmen ohne Jojo-Effekt: So klappt es
Gesund abnehmen: Meine Fahrt auf der Gewichtsachterbahn

Crashdiäten und der Jojo-Effekt

Dann begann ich krampfhaft meinen Alltag umzukrempeln. Monat für Monat probierte ich neue Ernährungsformen und Crash-Diäten aus… Lowcarb, Intermittierendes Fasten, Vegane Ernährung, Rohkost & Paleo-Steinzeit-Ernährung… Jede Diät versprach mir endlich mein Idealgewicht zu erreichen.. Das einzige, was all die ständigen Diäten jedoch zur Folge hatten, sie verursachten bei mir ein ständiges Auf und Ab meines Körpergewichts.

Obwohl ich anfangs sogar untergewichtig war, nahm ich mit der Zeit stetig an Körpergewicht zu! Durch die ständigen Versuche meine Ernährung umzustellen und eine Diät durchzuhalten, fiel ich immer wieder dem Jojo-Effekt zum Opfer. Vielleicht hattest du das auch mal..

Gewicht halten ohne Jojo-Effekt
Gewicht halten ohne Jojo-Effekt

Während ich völlig verzweifelt auf der Gewichts-Achterbahn auf und abfuhr, fühlte ich mich:

  • Verkrampft durch den Diätwahnsinn
  • Gelähmt von der Informationsflut
  • Rückfällig in alte Essgewohnheiten
  • Müde vom Kampf gegen den inneren Schweinehund
  • Alleine gelassen mit vielen Fragen & Sorgen
  • Dem anstrengenden Zwang erlegen Kalorien zu zählen

Irgendwann hatte ich es satt, und so beschloss ich nach der Schule Ernährungswissenschaften zu studieren und 2 Ausbildungen als Fitnesstrainer abzuschließen. So konnte ich an der Uni mehr über die Themen gesundes Abnehmen sowie gesunde Ernährung lernen und wie sich der eigene Körper damit verändern lässt.

Nun möchte ich dir im Folgenden die besten 50 Tipps für gesundes Abnehmen präsentieren, die ich in den letzten fast 10 Jahren kennengelernt habe. Starten wir also rein! 🙂


1. Gesund abnehmen durch die richtigen Ernährungsgewohnheiten

Ich möchte diese Liste mit dem für mich wichtigsten Tipp starten: Gesund abnehmen durch die richtigen Ernährungsgewohnheiten. Doch was sind denn “richtige” Ernährungsgewohnheiten?

Um dir das zu erläutern, möchte ich dich noch einmal zurück in meine Uni-Zeit nehmen, in der ich erstmals das leichte Prinzip hinter Ernährungsgewohnheiten verstanden habe.

Eines schönen Frühlingsnachmittags saß ich in einer späten Nachmittagsvorlesung meines Ernährungsprofessors im Dachgeschoss unseres Unigebäudes. Es war bereits relativ warm für diese Jahreszeit, weshalb ich etwas müde war und gar nicht mehr so richtig zuhörte, ALS MEIN PROFESSOR DEN WOHL WICHTIGSTEN SATZ MEINER ERNÄHRUNGS-KARRIERE SAGTE:

ES GIBT KEINE GESUNDE ERNÄHRUNG.

Sofort war ich hellwach. Mir fiel fast die Kinnlade herunter. Mein Hirn begann zu arbeiten und meine Gedanken kreisten. Jede Zelle meines Körpers schrie quasi vor Empörung! Wie konnte das sein?!

Jahrelang hatte ich mich mit gesunder Ernährung, gesundem Abnehmen und Zunehmen beschäftigt und jetzt das? War alles, was ich in den letzten Jahre über gesunde Ernährung gelernt hatte eine Lüge? All die Zeit, das Geld und die Mühen UMSONST?

Ich dachte einige Zeit über die Worte meines Professors nach, durchwühlte all die Bücher und Skripte, die ich in den letzten Jahren gelesen hatte, bis es mir wie Schuppen von den Augen fiel…

Es gibt keine gesunde Ernährung, weil…

…es weder gesundes, noch ungesundes Essen gibt. Das Wichtigste sind deine persönlichen Ernährungsgewohnheiten.

Gesund Abnehmen durch Ernährungsgewohnheiten

Aber was sind nun Ernährungsgewohnheiten? Was genau meine ich damit? Ernährungsgewohnheiten um gesund abzunehmen sind immer wie folgt aufgebaut:

  1. Regelmäßige Mahlzeiten
  2. Vier Nährstoff-Bausteine

Diese beiden Punkte bespreche ich in Tipp 2 und 3. 😉

2. Iss regelmäßige Mahlzeiten

Als ich ständig Gewichtsschwankungen hatte, hatte ich das Problem, dass ich keine klare Essens-Struktur in meinem Alltag hatte. Ich aß sehr unregelmäßig, mal 2 mal, mal 5 mal. Dann waren es jedoch allerhand Snacks und Süßigkeiten die ich zu mir nahm.

Auf diese Weise behielt ich auch überhaupt keinen Überblick mehr was ich eigentlich grade aß. Einer der größten Tipps um gesund abzunehmen ist es daher sich zuerst einmal eine regelmäßige Mahlzeiten-Struktur zu überlegen.

Aus meiner eigenen Erfahrung und der Erfahrung vieler Menschen die ich beraten habe kann ich dir sagen, dass sich zwei, drei oder vier Mahlzeiten täglich am allerbesten eigenen, wenn du gesund abnehmen möchtest. Achte auch darauf, dass diese Mahlzeiten stets gleich groß sind.

Es hilft dir nicht weiter, wenn du heute zwei Mahlzeiten isst und morgen vier. Dein Körper strebt immer eine gewisse Balance und Regelmäßigkeit an. Wenn du dir regelmäßige Mahlzeiten zur Gewohnheit machst, erreichst du dein Idealgewicht von ganz alleine. Versprochen. 😉

3. Ernährung ist einfach! Iss nur diese 4 Dinge

Ja, Ernährung ist wirklich leicht (insofern man es sich nicht zu kompliziert macht). Im Grunde genommen gibt es nur 3 Bausteine, die in jeder einzelnen Mahlzeit, die du isst, enthalten sein sollten: Kohlenhydrate, Fette und Proteine. Ich nehme noch den vierten Baustein (Obst und Gemüse) hinzu, weil hier die meisten kleineren Nährstoffe enthalten sind.

Hier siehst du einen Ausschnitt der 4 Bausteine einer Mahlzeit aus dem Ernährungsgewohnheiten-Plan einer Klientin von mir:

Gesund abnehmen mit 4 Bausteinen
Die 4 Bausteine einer Mahlzeit

Also nochmal zusammengefasst, um es nicht zu kompliziert zu machen: Jede Mahlzeit, die du isst, sollte immer aus den 4 Bausteinen bestehen: K = Kohlenhydrate, P = Protein, F = Fett, V = Gemüse [vegetables]).

Wenn du mehr zu den 4 Komponenten und den richtigen Ernährungsgewohnheiten erfahren möchtest, empfehle ich dir mein kostenfreies Online-Webinar anzuschauen. In diesem erkläre ich dir das Konzept im Detail. Hier kannst du dich anmelden.

4. Hör auf zu Snacken!

Nicht nur regelmäßige Mahlzeiten sind wichtig, auch das du es schaffst weniger häufig am Tag dir etwas zu essen in den Mund zu stecken. Wenn du gesund abnehmen willst, ist das eine wirklich wichtige Sache!

Ich glaube, das ist die häufigste schlechte Angewohnheit, dass Menschen einfach nicht aufhören können zu snacken. Ja ich weiß, der Süßigkeitenteller steht im Büro auf dem Tisch. Und ja, auch auf dem Fernsehtisch liegen die Chips, doch schauen wir uns einmal an, was im Körper bei der ständigen Nascherei passiert!

Gesundes Abnehmen ohne Snacks

Siehst du es? Das Hormon Insulin, das dafür da ist Nährstoffe in deine Zellen einzulagern, wird ständig ausgeschüttet. Dadurch kommt dein Körper nur schwer in die Fettverbrennungszone. Gesundes Abnehmen wird dadurch quasi unmöglich. Also denk daran, wenn du da nächstes Mal außerhalb einer festen Mahlzeit zum Süßigkeitenteller greifst. 😉

5. KEIN Lowcarb, sondern die richtigen Kohlenhydrate!

Ja du hast richtig gehört! Verzicht gibt es bei mir nicht. Viel wichtiger ist, dass du stattdessen die richtigen Kohlenhydrate isst!

Richtige Ernährungsgewohnheiten, richtige Kohlenhydrate.. Was ist das denn jetzt schon wieder? Wie du weiter oben gesehen hast, empfehle ich jeder Mahlzeit aus 4 Bausteinen aufzubauen: Proteine, Fette, Obst/Gemüse und Kohlenhydrate.

Und dazu möchte ich sagen, dass es verschiedene Kohlenhydrate gibt. Es gibt kurzkettige Kohlenhydrate (Zucker), das sind eher die falschen, (obwohl du nicht ganz auf Zucker verzichten solltest) und langkettige Kohlenhydrate. Das sind die richtigen.

Langkettige Kohlenhydrate haben im Gegensatz zu ihren kurzkettigen Freunden mehr wertvolle Nährstoffe, mit denen du deinen Körper und dein Immunsystem füttern kannst. Dazu zählen Ballaststoffe, Minerale und einige Vitamine die in solchen Kohlenhydraten enthalten sind.

Hier siehst du eine Liste an langkettigen Kohlenhydraten aus meinem Lebensmittelkatalog.

Langfristiges Abnehmen durch die richtigen Kohlenhydrate

Abnehm Quiz - Welcher Abnehm-Typ bist du?


6. Absoluter Geheimtipp für gesundes Abnehmen: Mehr Obst und Gemüse

Ein Geheimtipp ist das zwar nicht, aber mal ganz ehrlich… Isst du bereits ausreichend Obst und Gemüse? Wenn du jetzt sowas sagst wie: “Ja Robert! Ich esse quasi nur noch Obst und Gemüse.”, dann hast du meinen Tipp falsch verstanden.

Nur noch Obst und Gemüse zu essen würde bedeuten, dass du auf dein Lieblingsessen verzichtest, (es sei denn Karotten und Co. sind tatsächlich dein Lieblingsessen).

Ich empfehle dir auf jeden Fall ein Gleichgewicht anzustreben. Möchtest du einen gesunden Lebensstil mit einem starken Zufriedenheitsgefühl in deinem Körper führen, solltest du möglichst in jeder Mahlzeit etwas Obst und Gemüse essen. Trotzdem darf es auch einmal ein Stück Kuchen nach dem Mittagessen geben.

Obst und Gemüse liefern wichtige Nährstoffe für einen funktionierenden Stoffwechsel. Du brauchst diese um nachhaltigen Fettabbau zu erreichen!

Konkret würde ich dir raten jede Mahlzeit mit einer anderen Farbe an Obst oder Gemüse zu ergänzen. Bei mir ist es morgens die Banane und Tiefkühl-Beerenobst. Mittags sind es Brokkoli, Spargel, Karotten, Kartoffeln oder ein Apfel. Abends hingegen mache ich mir einen großen Snackteller mit einigen Nüssen, Gurke, Karotten und Paprika, um nur meine Obst- und Gemüsequellen aufzuzählen. Sei kreativ! 🙂

7. Fett macht NICHT fett!

Ob du es glaubst oder nicht. Ich empfehle dir heute zum Abnehmen Fett zu essen! Wie du bereits weiter oben gesehen hast, solltest du auch in jede Mahlzeit einen Fettbaustein einbauen.

Hierbei ist jedoch wichtig zu wissen, dass du die richtigen Fettquellen essen solltest. Vorab aber mal eines: Warum wird sooft behauptet, dass Fett weder gesund, noch gut für eine schlanke Figur sei?

Dieser skurrile Mythos geht darauf zurück, dass in verarbeiteten Lebensmittel, von denen heutzutage doch nicht unerhebliche Menge gegessen werden, häufig viele gesättigte Fettsäuren enthalten sind. Diese führen in großen Mengen leicht dazu, dass du mehr Kalorien zu dir nimmst, als du verbrauchst. Dadurch baust du dann Fett auf.

Es kommt jedoch auf die richtigen Fette an! Gesättigte Fette solltest du schon mal nicht in großen Mengen zu dir nehmen. 😉 Hingegen sind ungesättigte Fette eine gute Sache!

Einfach zusammengefasst sind ungesättigte Fette unbedingt notwendig für einen funktionierenden und gesunden Stoffwechsel. Ich möchte hier nicht unnötig in die Tiefe gehen. So viel soll jedoch gesagt sein. Jede deiner Mahlzeit sollte eine Fettquelle enthalten wie:

  • Walnüsse
  • Rapsöl
  • Olivenöl
  • Leinsamenschrot
  • Leinsamenöl
  • Chiasamen
  • Seelachs
  • Algen
  • Mandeln
  • Hanfsamen
  • andere Nüsse und Samen

8. Nährstoffe ohne Ende

Nährstoffe sind das Benzin für deinen Stoffwechsel. Wenn du deinen Körper nicht mit ausreichend wertvollen Nährstoffen fütterst, signalisierst du ihm den Notzustand. Und das bedeutet: AUF KEINEN FALL FETT ABBAUEN!

Wertvolle Nährstoffe kannst du zu dir nehmen, in dem du jede deiner Mahlzeiten wie in Tipp 3 erwähnt, in vier Bausteinen aufteilst. Auf diese Weise nimmst du ganz automatisch alle Nährstoffe für einen funktionierenden Stoffwechsel zu dir.

Eine Klientin von mir, die sich nach genau diesen 4 Bausteinen ernährt, deckt automatisch alle ihre Nährstoffe:

Alle Nährstoffe für einen funktionierenden Stoffwechsel

Deckst du von alleine die Nährstoffe ab, die du für einen funktionierenden Stoffwechsel brauchst, steht dem gesunden Abnehmen nichts mehr im Wege. In dieser Podcastfolge (klicken) spreche ich über die Ernährungsgewohnheiten von Natur aus schlanken Menschen und wie diese Menschen dadurch quasi von alleine alle Nährstoffe aufnehmen.

Mineralstoffe wie Calcium, Eisen, Zink, Mangan und Co. sind zwar in der Abbildung oben nicht gezeigt, allerdings wurden auch diese ausreichend gedeckt. Mineralstoffe und Vitamine spielen eine wichtige Rolle in deinem Organismus, wenn es ums Abnehmen geht und auch sonst für alle wichtigen Prozesse. 🙂

9. NICHT nichts mehr essen

Kennst du diese Aussagen: “Zum Abnehmen ist das wichtigste das Kaloriendefizit.” Auch hier auf meinem Blog oder in meinem Podcast habe ich selbst diese Aussage schon mal getätigt. Die Aussage ist zu 100 % wahr, wird allerdings von vielen Abnehmwilligen gerne mal falsch verstanden.

Ein Kaloriendefizit bedeutet weniger zu essen, als du verbrauchst. So weit, so gut. Aber bedeutet es auch GAR NICHTS mehr zu essen?

NEIN! Je weniger du isst, desto weniger Nährstoffe nimmst du zu dir. Weniger Nährstoffe signalisieren dem Körper weniger Stoffwechselaktivität. Und wenn der Stoffwechsel langsamer wird, dann verlierst du leider kein Fett mehr.

Das Wichtigste beim Kaloriendefizit ist also, dass du nur etwas weniger isst als du verbrauchst. Ich empfehle weiterhin zwei bis vier tägliche, regelmäßige Mahlzeiten zu essen. Auf diese Weise bringst du deinem Körper bei, dass er auch Fett abbauen darf. 🙂

Vielleicht kennst du auch genau solche Menschen die sagen: “Ich esse doch schon rein gar nichts mehr! Warum nehme ich denn nicht weiter ab?” Genau in diesem Fall werden dem Körper zu wenig Nährstoffe zugeführt. Die Folge ist: der Stoffwechsel schläft ein.

Was danach passiert kennen vielleicht auch einige. Aus Frust oder aus Heißhunger wird irgendwann wieder mehr gegessen. Was zuerst eintritt, hängt damit zusammen, ob der Wille oder der Körper stärker ist. 😉

Einer von beiden holt sich die Nährstoffe jedenfalls wieder zurück. Am Ende tritt noch der Jojo-Effekt ein.

10. Wasser, Wasser, Wasser

Ich weiß, auch nichts großes neues, aber dennoch unumgänglich. Über Wasser müssen wir auch eigentlich gar nicht mehr diskutieren. Ich denke auch du weißt, wie wertvoll ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt für einen gut funktionierenden Stoffwechsel und somit für erfolgreiches Abnehmen ist.

Doch welche Aufgabe erfüllt Wasser eigentlich genau im Körper? Einfach gesagt sorgt es dafür, dass dein System fluide bleibt. Was das heißt? Naja, Wasser sorgt für flüssiges Blut!

So können Nährstoffe schnell von einem Ort zum anderen transportiert werden, um Stoffwechselprozesse zu unterstützen. Weiterhin wird auch dein körpereigenes Abwasser-System (die Lymphbahnen) mit Wasser betrieben.

Beim Fettabbau werden einige in den Zellen gespeicherte Giftstoffe freigesetzt, die über die Lymphbahnen zur Leber transportiert werden. Dort können sie dann ausgeschieden werden. Das haben wir alles dem Wasser zu verdanken.

Wenn du kurzfristig Appetit bekommst, kann auch ein großer Schluck Wasser helfen, den Magen zu füllen und den Hunger nach hinten zu verschieben. Ich nutze diese Technik häufig am späten Nachmittag, wenn ich etwas müde werde und schon Hunger auf das Abendessen habe.

Trinke ich dann ausreichend Wasser, bin ich schon bald wieder hellwach.

Ich mag aber Wasser nicht so gerne…

Sollte Wasser nicht so deins sein, kann ich dir ungesüßten Tee ans Herz legen. Dieser schmeckt lecker und je nach Sorte fruchtig.

Auch ungesüßter Tee kann dazu beitragen, dass du deinen Magen für einige Stündchen voll hast. 🙂

11. Spazieren gehen für gesundes Abnehmen

Kennst du den unglaublichen Geheimtipp zum Abnehmen Sport zu treiben? Pah! Aber wer hat da Lust drauf sich täglich für eine Stunde aufs quälende Laufband zu schwingen? Ich jedenfalls nicht! 😉

Aber Sport muss gar nicht sein. Abnehmen ohne Sport ist auch möglich. Ich habe zuletzt in einer Podcast-Folge darüber gesprochen, warum immer noch so viele Menschen glauben, dass man zum Abnehmen IMMER ZWINGEND Sport treiben müsste.

Die Wahrheit ist: ein schlanker & fitter Wohlfühlkörper wird in der Küche gezaubert. Allerdings kann die richtige Bewegung dazu beitragen, dass der ganze Prozess schneller von statten geht.

Spazieren gehen ist für gesundes Abnehmen zum Beispiel eine tolle Sache. Auch Gartenarbeit ist eine Möglichkeit, um sich etwas in Bewegung zu halten. Beim Spazierengehen geht es gar nicht darum so viele Kalorien wie möglich zu verbrennen.

Vielmehr wird durch die Beanspruchung aller Muskeln des Körpers der Stoffwechsel angeregt. Sich an der frischen Luft zu bewegen holt außerdem neuen Sauerstoff ins System.

12. KEINEN Sport treiben

Tippfehler? Nein! Du hast richtig gelesen. Da steht KEINEN Sport treiben… Warum? Na weil du dann das Wesentliche aus den Augen verlierst. 😉

Ganz ehrlich, dieser Mythos, dass du für einen schlanken & gesunden Körper ständig Sport treiben müsstest, hält sich hartnäckig. Ehrlich gesagt ist es aber gar nicht nötig. Zumindest nicht, um Fett zu verbrennen.

Ausdauersport vs Kraftsport

Nagut, ein paar Vorteile gibt es schon. Beim Ausdauersport wird das Herz trainiert. Das ist gut für die Gesundheit. Ein weiterer Vorteil des Ausdauersportes ist, dass du während und kurz nach dem Sport besonders viel Fett und Kalorien verbrennst. Das ist schon eine gute Sache.

Allerdings könntest du diese zusätzlichen Kalorien auch einfach über die Ernährung einsparen. Das hätte keinen Nachteil für dich. Aber gibt es auch eine Möglichkeit, um noch mehr Kalorien einzusparen?

Ja! Die gibt es. Und zwar, wenn du Kraftsport betreibst. Durch den Kraftsport baust du nämlich Muskeln auf. Muskeln sind am Ende des Tages kleine Kraftwerke. Das bedeutet, sie verbrauchen den ganzen Tag über Energie. Auch wenn du schläfst!

Für deinen Körper ist es Arbeit, um Muskeln zu erhalten. Deswegen kannst du mit zwei bis dreimal Kraftsport pro Woche deinen Körper zu einer waschechten Fettverbrennungsanlage machen.

Für gesundes Abnehmen musst du auf jeden Fall keinen Sport treiben. Besonders Kraftsport kann dir allerdings über den Muskel-aufbauenden Effekt dabei helfen, mehr Kalorien zu verbrennen.

Ein leichter und gesunder Körper wird in der Küche gemacht.

13. Gesundes Abnehmen (wie) im Schlaf

WIE im Schlaf ist eigentlich die falsche Beschreibung. Eher DURCH den Schlaf… 😉

Hattest du schon mal eine etwas längere Nacht mit wenig Schlaf, vielleicht auch etwas Alkohol und schlechtem Essen am Vorabend? Was sich anhört wie das typische Studentenleben, trifft auch auf viele berufstätige Erwachsene noch zu. Mal ehrlich: wer feiert denn nicht gerne?

Allerdings findet man gerade in solchen Nächten wenig oder gar keinen Schlaf. Und das wirkt sich negativ aufs Abnehmen aus!

Eine gesunde und vor allem regelmäßige Nachtruhe ist fürs Abnehmen unerlässlich! In der Nacht werden viele Giftstoffe im Körper abtransportiert. Außerdem findet der Organismus in der Tiefschlafphase endlich Zeit für den Muskelaufbau und den Fettabbau.

Du kannst deinen Schlaf unterstützten, indem du ein paar Dinge beachtest:

  • In etwa 2 Stunden vor dem Schlafengehen KEINE große Mahlzeit mehr essen
  • KEINE große Menge an Alkohol vor dem zu Bettgehen trinken
  • Das Zimmer vollständig verdunkeln
  • Schlafgewohnheiten schaffen! Jeden Tag ungefähr zur gleichen Uhrzeit schlafen gehen und aufstehen

Mit diesen Tipps solltest du deinen Schlaf bereits sehr gut optimieren können, sodass der Fettverbrennung zumindest nachts nicht mehr im Wege steht.

14. KEINEN WENIG Alkohol

Weniger ist mehr! Beim Alkohol gilt das. Warum nur wenig und nicht GAR KEINEN?

Ich bin der Meinung das, wenn du dir etwas komplett verbietest, eher darauf Lust bekommst. Aus diesem Grund möchte ich dir auch nichts verbieten. 🙂

Allerdings solltest du für eine gesunde Abnahme auf jeden Fall den Alkoholkonsum auf ein Minimum reduzieren. Du trinkst abends gerne mal ein Glas Wein? Fein, dann bleibt es aber bitte bei EINEM und es werden nicht zwei oder gar drei.

Ich persönlich trinke sehr selten Alkohol. Wenn ich es tue, dann werden es gerne auch mal ein paar Bier mehr. Allerdings trinke ich dafür nur alle paar Monate etwas.

Ich weiß, dass alkoholische Getränke in unserer Gesellschaft irgendwie cool sind und dazugehören. Gerade deshalb können und müssen wir nicht komplett darauf auch nicht verzichten. 

Es gibt sogar eine Studie, die alkoholische Getränke in Verbindung mit der Herzgesundheit untersucht. Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass ein kleines Gläschen Wein oder ein 0,3er Bier sich sogar positiv auf unser Herz-Kreislauf-System auswirken.

Allerdings wirkt sich Alkohol schnell schädlich aus, wenn wir mehr als ein Glas trinken. Darum genieße in Maßen! 

15. Hör endlich auf Kalorien zu zählen!

Ach ja.. Mein Lieblingsthema, das Kalorienzählen! Ich selbst habe tatsächlich über 1000 Tage lang jeden Tag mein Essen abgewogen und in eine Kalorienzählapp eingetragen.

In MyFitnessPal habe ich, als ich noch Kalorien gezählt habe, alleine bereits über 900 Tage verbracht.

900+ Tage MyFitnessPal

Aus eigener Erfahrung kann ich dir eines sagen: Kalorienzählen ist lästig, kostet wertvolle Lebenszeit und bringt dich nur kurzfristig ans Ziel.

Für einen stetigen Gewichtsverlust benötigst du zwar ein Kaloriendefizit, allerdings ist es meiner Ansicht nach keine langfristige Lösung alles abzuwiegen und haargenau seine Kalorien zu kennen.

Wie sonst? Ich denke am besten und am einfachsten ist es einfach seine Ernährungsgewohnheiten einmal anzupacken und umzustellen. Wenn du es schaffst dir Kalorienzählen zur Gewohnheit zu machen, dann gelingt es dir sicher auch deine Ernährungsgewohnheiten anzugehen.

In dieser Podcast-Folge (klick) spreche ich über das Kalorienzählen und warum es dich eher am Abnehmen hindert als dich zu deinem Idealgewicht zu bringen.

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16. KEIN Verzicht

Kennst du das? Du möchtest Abnehmen und verzichtest auf alle deine Lieblingsspeisen… Bloß kein Kuchen mehr! Nie wieder Alkohol und Schokolade gibt es auch nicht. Zusätzlich wird das ungesunde Fett gemieden und Zucker ist ab heute dein größter Feind!

So, oder so ähnlich ergeht es vielen Menschen, die mit dem Abnehmen anfangen. Hast du dich erkannt? 😉
Bestimmt bist auch du schon einmal in deinem Leben in die Verzicht-Falle gelaufen.

Ich möchte dir heute einen anderen, leichteren Weg vorschlagen, wie du gesund abnehmen kannst, und zwar ganz OHNE Verzicht oder großartige Selbstdisziplin.

Aber wie geht das Abnehmen ohne Verzicht? Wie bereits am Anfang dieses Artikels beschrieben, musst du dazu deine Ernährungsgewohnheiten verändern.

Veränderst du deine Gewohnheiten, nimmst du von ganz alleine ab. Und du kannst gleichzeitig dein Lieblingsessen essen. Dazu musst du nur eines lernen: aus welchen Bausteinen du deine Mahlzeiten aufbauen musst. Das zeige ich dir im Detail in meinem kostenlosen Webinar (hier klicken).

17. Frisch kochen

Du kochst noch nicht oder hattest bisher keine Zeit für das Kochen aufgewandt? Dann solltest du das schleunigst ändern.

Kochen muss weder aufwendig, noch kompliziert sein. Den Vorteil, den du beim frischen Kochen jedoch hast, ist der, dass du selbst entscheidest, welche Nährstoffe in deinen Körper gelangen und welche nicht.

Ich empfehle dir deine Mahlzeiten aus den einfachen 4 Bausteinen aufzubauen: Proteine, Kohlenhydrate, Fette und Obst/Gemüse. Die Rezepte müssen nicht einmal zu viel Zeit kosten.

Einfache, schnell gemachte Rezepte könnten zum Beispiel Maiswraps mit Gemüsefüllung, Kräuterquark und etwas Lachs sein. Das schmeckt erstens sehr lecker und ist zweitens sehr schnell zubereitet.

Wenn du gar nicht kochen willst oder absolut keine Zeit dafür hast, kannst du dir auch eine Snackbox zusammenstellen. Vollkornbrot mit Kräuterquark und Tomaten und Gurkenscheiben eignen sich als Grundlage. Dazu kannst du Nüsse und einen Apfel packen.

Jetzt aufgepasst: Solltest du nicht auf dein Lieblingsessen verzichten wollen, kannst du diese Platte nun ergänzen mit Fruchtgummis, Schokolade oder Chips.

Wichtig ist hierbei nur, dass du nicht übertreibst und über die Schnelle schlägst. Eins ist aber wichtig: Lass es dir schmecken! 🙂

18. Ballaststoffe

Ich glaube, wenn es einen Nährstoff gibt von dem die meisten Menschen zu wenig bekommen, dann sind dies die Ballaststoffe.

In meiner Schule gab es früher einmal eine Ernährungsberatung. Einer unser Lehrer meinte im Anschluss zu uns: “Pah! Diese ganzen Ballaststoffe brauch doch kein Mensch! Steht doch sogar schon im Namen: BALLAST… Da esse ich lieber jeden Morgen mein Brot mit Schokocreme und bin dafür 2 bis 3 mal im Jahr krank…”

So überflüssig sich BALLASTstoffe auch anhören, so wichtig sind sie für das Abnehmen. Auch wenn sie vom Körper gar nicht aufgenommen werden können, haben sie vielfältige Funktionen.

Sie sorgen für eine gesunde Darmflora und einen funktionierenden Stoffwechsel. Für die Bakterien im Darm dienen sie als Nahrung. Außerdem sind sie auch für die Entgiftung in unserem Darm zuständig, indem sie Giftstoffe binden, die so einfacher ausgeschieden werden.

Dadurch wird der Körper entlastet und kann sich somit mehr auf die Fettverbrennung konzentrieren. Für gewöhnlich werden rund 25 bis 30 Gramm der Helferstoffe täglich empfohlen. Ich würde dir sogar mehr ans Herz legen – bis zu 50 Gramm.

Ballaststoffe sind übrigens nicht nur in Obst und Gemüse enthalten. Auch in Haferflocken und anderen Vollkorngetreiden, Nüssen und Hülsenfrüchten findest du Ballaststoffe.

19. Sex!

Ich habe gerade etwas überlegt, ob ich Sex als einen Tipp für gesundes Abnehmen in diese 50-Tipps-Liste aufnehme. Schlussendlich habe ich mich dafür entschieden.

Sex ist und bleibt nun einmal eines der spaßigsten, aufregendsten und gleichzeitig entspannendsten und gesündesten Dinge, die wir tun können.

Da das hier kein Sexblog, sondern vielmehr ein Abnehmblog und Ernährungsblog ist, möchte ich hier nicht auf Sexpraktiken eingehen, sondern vielmehr erläutern, warum Sex so gut zum Kalorienverbrennen ist. 😉

Beim Geschlechtsverkehr verbrennen beide Partner gemeinsam im Durchschnitt zwischen 150 und 200 Kalorien pro Betteinheit. Dabei werden schon einmal einige Fettsäuren aus ihren Zellen gelockt.

Außerdem hat Sex einen entspannenden Effekt auf den Körper. Das sogenannte Kuschel-Hormon Oxytocin sorgt dafür, dass der Organismus sich “fallen lassen” kann.

Auch andere Glückshormone wie Serotonin werden beim Sex ausgeschüttet. All das wirkt sich positiv auf die Stresslevel des Körpers aus, die in der heutigen, schnelllebigen Zeit gerne einmal erhöht sind.

Durch die verringerten Stress-Level führt Sex auch dazu, dass das Abnehmen besser verläuft. Auch wenn Sex noch immer ein Tabu-Thema ist, solltest du dir die Gedanken daran nicht unbedingt verbieten.

Der Akt der Liebe kann nämlich sogar unterstützend wirken, wenn es ums gesunde Abnehmen geht.

20. Grüner Tee

Als ich vor einigen Jahren eine Diät gestartet habe, dachte ich mir, dass ein schöner Fatburner ja nicht schaden könne…

Gedacht, getan, bestellte ich mir Grüntee-Kapseln (EGCG). Dieser Stoff in grünem Tee soll den Stoffwechsel anregen und dadurch die Fettverbrennung fördern.

Es gibt einige Studien zu dem Thema. So half EGCG bei einigen Teilnehmern den Fettstoffwechsel anzukurbeln. Ich persönlich möchte dir an dieser Stelle allerdings eine klare Empfehlung geben.

Bevor du jetzt losrennst und dir Grüntee-Kapseln (EGCG) bestellst, hole dir lieber im nächsten Supermarkt einen Bio Grüntee und trinke diesen zwei Mal pro Tag.

Das ist durchaus günstiger und funktioniert genauso. Außerdem bin ich ein großer Freund davon, so wenig Kapseln und Pillen wie möglich einzuwerfen. Sollte es einen Stoff auch in natürlichen Lebensmitteln in ausreichender Menge geben, wähle ich immer echtes Essen!

Was ich dir auch noch mitgeben möchte, ist das Grüntee an sich natürlich keine Wunderwaffe für gesundes Abnehmen ist. Das im Tee enthaltene EGCG wirkt unterstützend für deinen Fettstoffwechsel, WENN du bereits deine Ernährungsgewohnheiten veränder hast!

Es ist wichtig, dass du das verstehst, ansonsten machst du dir nämlich falsche Hoffnungen oder hast zu hohe Erwartungen. Das gilt übrigens für alle (legalen) Fatburner.

Sie funktionieren nur (unterstützend), wenn du bereits ein Kaloriendefizit erzielst. Das geht am einfachsten durch regelmäßige Mahlzeiten, die aus den vier Bausteinen Kohlenhydraten, Proteinen, Fetten und Obst/Gemüse aufgebaut sind. Mehr dazu oben. 🙂

21. Einmal wöchentlich Ganzkörpertraining für eine gesunde Fettabnahme

Oben in Tipp 12 habe ich bereits über die Vorteile von Kraftsport im Vergleich zum Ausdauersport gesprochen. Ich glaube, dass der Kraftsport und insbesondere das Ganzkörpertraining für viele von euch Leserinnen und Lesern dennoch so wichtig sein könnte, dass ich ihn noch einmal als eigenen Punkt anführen möchte.

Nun, warum ist der Kraftsport besonders relevant, wenn es ums gesunde Abnehmen geht? Ganz einfach! Weil durch antrainierte Muskeln AUTOMATISCH mehr Kalorien verbrannt werden.

Ein muskulöserer Körper ist daher eine waschechte ABNEHMMASCHINE! Und ich spreche nicht von muskelbepackten Bodybuildern, falls du das jetzt denkst. 😉

Eine normale Muskulatur reicht vollkommen aus, allerdings muss auch diese mithilfe von etwas Krafttraining aufgebaut werden. Im heutigen meist sitzenden Alltag verlieren nämlich die meisten Menschen an Muskulatur, weil sie schlichtweg nicht gebraucht wird.

Ich empfehle daher einmal wöchentlich eine Ganzkörper-Trainingeinheit durchzuführen. Diese kannst du im Fitnessstudio oder privat zu Hause mit einigen Eigenkörpergewichtsübungen durchführen.

Wichtig ist hierbei nur, dass du dieses Training regelmäßig machst und dich jede Woche etwas steigerst. Nur dann kannst du deine Muskeln auch erfolgreich aufbauen.

Ganzkörpertraining zum Fettverlieren

22. Abnehmen mit Yoga

Auf die Yogamatte, fertig, LOS! Yoga wird zurzeit in Deutschland immer beliebter. Kein Wunder! Denn es ist ein hervorragender körperlicher Ausgleich und hilft ebenfalls beim Abnehmen.

Yoga als körperlicher Ausgleich

Da viele von uns heutzutage mehr oder weniger den ganzen Tag im Sitzen verbringen, braucht unser Körper mehr denn je einen Ausgleich. Yoga stellt dabei eine sehr gute Möglichkeit dar.

Beim Yoga werden die Muskeln unseres gesamten Körpers stark beansprucht und durchblutet. Das hat gleich mehrere Vorteile. Einerseits werden Nährstoffe besser im Körper verteilt und Abfallstoffe können besser abtransportiert und ausgeschieden werden.

Andererseits werden die Muskeln trainiert und, wenn auch nur in kleinem Umfang, aufgebaut. Wie in Tipp 21 beschrieben, führt ein Ganzkörpertraining dazu, dass automatisch mehr Kalorien verbrannt werden.

Yoga zum gesunden Abnehmen

Nicht nur als körperlicher Ausgleicht taugt die tägliche Session auf der Yogamatte gut, sondern auch zum Abnehmen!

Durch die erhöhte Muskelbelastung werden einerseits mehr Kalorien während der Trainingseinheit verbraucht. Weiterhin werden auch Muskeln aufgebaut. Das führt dazu, dass mehr Energiekraftwerke (Muskelzellen) im Körper errichtet werden.

Mehr Muskelzellen bedeuten automatisch auch einen erhöhten Energieverbrauch. Und das ganz ohne lästigen Verzicht oder Diäten. 😉 Super, oder?

23. Weniger verarbeitete Lebensmittel 

Ich bin mir sicher, dass verarbeitete Lebensmittel eines der größten Probleme unserer heutigen Zeit sind…

Nicht nur, dass verarbeitete Lebensmittel unfassbare Mengen an Verpackungsmaterial für Transportwege und Verkauf als Nebenprodukt erzeugen, nein, sie führen auch dazu, dass viele Menschen an Übergewicht leiden.

Verarbeitete Lebensmittel sind einer der Abnehmkiller schlecht hin. Gesundes Abnehmen wird somit sehr schwierig, wenn du nicht weißt, wie du mit verarbeitetem Essen am besten umgehst.

Ich möchte dich an dieser Stelle NICHT dazu aufrufen, auf jegliche Leckereien und verarbeitetes Essen zu verzichten. Verzicht ist in der Regel selten die Lösung. Allerdings darfst du dir darüber bewusst werden, mit was du da deinen Magen füllst. 🙂

Ich möchte ehrlich mit dir sein… Es liegt NICHT an den verarbeiteten Lebensmittel an sich, dass vielleicht du und tausenden andere Menschen da draußen nicht ihr Idealgewicht haben und in einem ungesunden, unfitten Körper ihr Leben verbringen.

Es liegt vielmehr an dem inneren Loch, das gestopft wird durch eine große Menge an süßen und fettigen Leckereien. Sei es durch Stress, Überlastung, Langeweile oder Frust. Irgendetwas treibt uns immer wieder dazu, Süßes und Fettiges in großen Mengen in uns hineinzustopfen.

Werde dir dieser Tatsache bewusst. Konsumiere in Maßen, nicht in Massen!

24. Keine Limonaden und Softdrinks!

Hmmm, leckeres, zuckerhaltiges Gesöff! Ja, Limonaden sind wohl eines der Getränke, die viele Menschen jeden Tag genießen.

Allerdings sind Limos und Softdrinks mit die Hauptverantwortlichen, wenn es darum geht, überflüssige Kalorien einzusparen. Ich habe einen Bekannten, der macht gerade seine Ausbildung zum Heilpraktiker.

Er sagt, er hatte zuletzt eine Patientin mit massivem Übergewicht (60 Kilo und mehr zu viel). Somit kam sie auf stolze 145 Kg Körpergewicht. Ihr aller größtes Problem waren die Softdrinks und Limonaden.

Durch diese Getränke alleine nahm sie, wie er mir vorrechnete, rund 2000 Kilokalorien täglich auf.

Das bedeutet, sie hätte alles essen dürfen, was sie wollte, Pommes, Pizza, Kuchen und ausschließlich die Limonaden und Softdrinks weglassen. Und es hätte gereicht, um massiv abzunehmen!

Bei vielen anderen ist das auch so! Nicht der Zucker an sich ist das Problem, sondern die Menge an zusätzlichen Kalorien, die super einfach durch den ganzen Zucker in den Getränken aufgenommen wird!

Wenn du also das nächste Mal Softdrinks und Limonaden trinkst, dann denk daran, dass diese besonders viele Kalorien in Form von Zucker liefern. Lightdrinks und Zerovarianten sind übrigens gute Alternativen zum gesunden Abnehmen, wenn du nicht komplett auf Limonaden und Softdrinks verzichten möchtest. 

25. Bewusst leben, bewusst gesund abnehmen.

Die meisten Gewichts- und Ernährungsprobleme sind meiner Meinung und Erfahrung nach wohl auf den meist unbewussten Lebensstil der Menschen zurückzuführen.

Wenn du also der Meinung bist, dass du deinem Körper und deinen Gewichtsschwankungen ausgeliefert bist, kann es auch daran liegen, dass du einfach nicht bewusst lebst.

Lebst du bewusst, achtest du deutlich stärker auf die inneren Nachrichten, die dir dein Körper sendet. Es ist deine Intuition, die dir dann sagt: “Eigentlich bist du schon satt. Eigentlich möchte ich jetzt diesen oder einen anderen Nährstoff…”

Dein Körper kümmert sich mit erstaunlicher Effizienz um deine wahren Bedürfnisse und fördert so eine gesunde Abnehmreise. Du musst es nur zulassen.

Bewusst zu leben heißt aber viel mehr als bloß auf seine Intuition zu hören. Es heißt auch nachzudenken, schließlich gibt es heutzutage viele Fett- und Zuckerreiche Lebensmittel, die wir unheimlich gerne essen, obwohl sie uns gar nicht guttun.

Darauf gehe ich aber in den nächsten Tipps noch etwas genauer ein. So viel soll nur einmal gesagt sein: Wenn du dich umschaust und BEWUSST LEBST, dann merkst du mit Sicherheit schnell, dass all das zuckrige, fettige Essen um uns herum, auf jeden Fall nicht für einen fitten und schlanken Körper ideal sein kann.

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26. Höre auf deine Intuition

Vielleicht hast du schon einmal vom sogenannten intuitiven Essen gehört. Beim intuitiven Essen hörst du vermehrt auf die Bedürfnisse deines Körpers und isst nach denen.

Das bedeutet, wenn du jetzt gerade Lust darauf hast Schokolade zu essen, dann iss auch Schokolade! Wenn du Lust auf einen Burger hast, dann isst du einen Burger. Soll es eine Pizza sein? Dann iss eine Pizza.

Aber Robert, esse ich dann nicht nur noch süßes und fettiges?

Nein! Denn auf seinen eigenen Körper zu hören bedeutet auch aufzuhören, wenn du dich satt genug fühlst. Das ist das Schöne am intuitiven essen. Du erlaubst dir einerseits weiterhin die Leckereien zu essen, die dir wirklich gut schmecken.

Andererseits lernst du auch auf deinen Körper zu hören und aufzuhören, wenn du merkst, dass dein Magen voll ist.

Das ist der Punkt, an dem die meisten Menschen scheitern. Sie merken gar nicht, was ihnen wirklich gut tut und essen immer weiter, obwohl ihr Körper schon lange gesättigt ist.

Wie du dich aus diesem Teufelskreis befreist, erfährst du im nächsten Tipp. Meiner Meinung nach solltest du auch nicht nur nach dem intuitiven Essen essen, sondern diesen Ansatz mit dem Prinzip der Ernährungsgewohnheiten kombinieren. 🙂

27. Denke nach beim Essen!

Hä? War der vorherige Tipp nicht “INTUITIVES ESSEN”?! Korrekt! Und jetzt soll ich beim Essen wieder nachdenken? Auch korrekt. 🙂

Warum? Naja, ich habe ja geschrieben, dass du am besten Teile des Intuitiven Essen-Ansatzes in deinen Alltag einbauen solltest. Ich meinte damit nicht, dass du ab jetzt nur noch intuitiv essen solltest.

Das geht nämlich heutzutage meiner Meinung nach gar nicht mehr! Und das aus einem bestimmten Grund. Es ist so, dass wir uns beim Abnehmen und bei der Ernährung generell nicht mehr bloß auf unsere Intuition und Wahrnehmung beschränken können.

Es gibt mittlerweile zu viele verarbeitete Lebensmittel auf dem Markt, die sehr reich an Fett und Zucker sind. Diese Kombination schmeckt nicht nur gut, sie führt auch dazu, dass wir zwangsweise mehr Kalorien zu uns nehmen, als wir benötigen.

Das liegt daran, dass in diesen Lebensmitteln besonders hohe und natürliche Mengen an diesen Nährstoffen und somit auch an Kalorien enthalten sind.

Wie kannst du dieses Problem beim Abnehmen nun umgehen? Auf alles konsequent zu verzichten wäre zwar eine Möglichkeit, allerdings eine durchaus unrealistische.

Ich bin der Auffassung, dass du dir schon verarbeitete Leckereien gönnen solltest. Allerdings mit ein wenig Plan dahinter. 🙂 Lies dazu noch einmal die ersten Tipps oben in diesem Artikel dazu durch.

28. Lies dich schlank!

Bildung bringt dich weiter. 🙂 Das ist mit Sicherheit auch nichts bahnbrechendes neues für dich. Ich möchte ich mit diesem Tipp trotzdem noch einmal daran erinnern.

Als ich vor einigen Jahren angefangen habe mich mit den Themen Ernährung, Gesundheit und Fitness zu beschäftigen, habe ich auch als erstes angefangen zahlreiche Bücher dazu zu lesen.

Auch Blogs und YouTube-Videos haben mir einen guten Einstieg ermöglicht. Deswegen schreibe ich auch diesen Blog hier, den du gerade liest.

Wenn du beginnst zu lesen, um deiner Mission “Wohlfühlkörper” ein Stück näherzukommen, dann empfehle ich dir, dich an einem, maximal zwei oder drei Autoren zu orientieren.

Achte beim Lesen von Büchern unbedingt darauf, wer dahinter steht. Oftmals vertreten Autoren von Ernährungsbüchern nur eine einzige Ernährungs- oder Diätform.

Das hat den Vorteil, dass diese Personen sich in diesem Bereich sehr gut auskennen, allerdings führt das auch dazu, dass sie dir ihre ganz persönliche Ernährungsweise aufdringen wollen.

Was ist, wenn Lowcarb oder die vegane Ernährung gar nicht zu dir passen? Halte dir die Möglichkeit offen, weiterhin auch andere Ernährungsweisen auszuprobieren.

Ich persönlich vertrete den Ansatz der Ernährungsgewohnheiten, der sich gar nicht auf bloß eine einzige Diätform beschränkt. Ich kombiniere die besten Erkenntnisse aus allen Theorien und führe diese zusammen.

Doch halte auch bei meinem Ansatz die Ohren offen und hinterfrage. Vielleicht passt eine Lowcarb oder Paleo-Ernährung für dich viel besser (obwohl auch diese mit dem Ansatz der Ernährungsgewohnheiten vereinbar wären). 🙂

Lies dich schlank
Lies dich schlank

29. Viele Köche verderben den Brei

Zum Thema schlank lesen, um nachhaltig und gesund abzunehmen, empfehle ich dir auch auf das alte Sprichwort “Viele Köche verderben den Brei!” zu hören! 🙂

Was ich damit meine? Na wenn du beginnst dich in die Themen Ernährung und Gesundheit hineinzulesen, wirst du sehr schnell merken (oder hast es vermutlich bereits gemerkt haha), dass es mehr Meinungen und Informationen da draußen gibt, als Menschen auf diesem Planeten leben.

Jeder, der auch nur einen Hauch Ahnung von dem Thema Ernährung hat, posaunt es nach draußen in die Welt. Und das ist auch gut so, denn Ernährungs- und Gesundheitsaufklärung halte ich für besonders wichtig.

Allerdings hat das auch Schattenseiten, denn je mehr man sich mit unterschiedlichen Ernährungsformen beschäftigt und je mehr Informtionen man dazu sammelt, desto verwirrter wird man.

Genau deshalb empfehle ich dir beim Lesen dich nicht auf mehr als ein bis zwei, maximal drei Autoren, beziehungsweise Ernährungsformen zu fokussieren.

Wenn du diesen Blog hier ließt, dann bleib dabei. Und schau dir nicht noch 10 andere an. Meinungsbildung ist wichtig, aber wenn du ein Ziel erreichen möchtest, zum Beispiel gesund abzunehmen, dann kannst du nicht 10 unterschiedlichen Anleitungen folgen.

Dann kommst du nie an und bist am Ende sogar noch verwirrt.

30. Prepare yourself!

Bereite dich unbedingt auf deinen Alltag vor! Und nein, damit meine ich nicht alles ständig vorzukochen. 🙂

Jetzt, wo ich diesen Text hier gerade schreibe, sitze ich im Zug. Da ich die nächsten fünf Stunden hier verbringen werde, muss ich auf der Fahrt voraussichtlich auch etwas essen.

Entsprechend habe ich mich vorbereitet, damit ich beim Aussteigen am Abend nicht sofort den nächsten Fastfoodladen überfalle.

Vorbereitung heißt dabei nicht, dass ich zahlreiche Tupperdosen voller vorgekochter Mahlzeiten dabei habe, die ich im Anschluss auch noch spülen müsste. 

Stattdessen nutze ich meine Ernährungsgewohnheit der Snackbox. Ganz simpel habe ich Nüsse, Vollkornbrot mit etwas Hüttenkäse und einige Aprikosen im Gepäck.

Das vereinfacht mir meine Ernährungsplanung enorm. Dadurch decke ich erstens alle meine Nährstoffe, zweitens kostet es mich wenig Zeit und drittens schmeckt es hervorragend.

Es gilt ganz einfach nicht, dass du jede Mahlzeit aufwenidg vorkohen musst, um dich gesund zu ernähren. Mache es dir einfach, bereite dich ganz leicht vor.

31. Morgens das Frühstück überspringen

Zum gesunden Abnehmen musst du natürlich irgendwie ein Kaloriendefizit erzeugen. Das erreichst du beispielsweise durch das Überspringen deines Frühstücks.

Ich weiß, dass dieses Vorgehen nicht für jeden optimal ist, trotzdem möchte ich diesen Tipp hier aufnehmen. Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen gemacht, mein Frühstück zu überspringen. 🙂

Ich möchte in diesem Tipp noch nicht auf das sogenannte intermittierende Fasten eingehen, das kommt entsprechend als nächstes.

Morgens das Frühstück zu überspringen ermöglicht es dir ein verfrühtes Mittagessen zu dir zu nehmen wenn du das möchtest.

Reduzierst du auf diese Weise deine täglichen Mahlzeiten von drei auf zwei oder von vier auf drei, sparst du auf natürliche Art Kalorien und nimmst ab.

Aber aufgepasst! Morgens das Frühstück zu überspringen kann sich auch negativ auf deinen Stoffwechsel und dein Gewicht auswirken. Solltest du nämlich bereits weniger essen, als du eigentlich musst, führt ein weiterer Verzicht auf Nahrung nicht zu einer effektivieren Gewichtabnahme!

Im Gegenteil. Wenn du bereits ein Defizit an Energie hast, nimmst du beim Verzicht auf dein Frühstück sogar noch langsamer ab oder bringst deinen Stoffwechsel zum Erliegen.

Das meinte ich damit, dass das Überspringen des Frühstücks nicht für jeden geeignet ist.

32. Intermittierendes Fasten

Wie ich im vorherigen Tipp bereits erwähnt habe, eignet sich auch das intermittierende (unterbrochene) Fasten zum gesunden Abnehmen.

Beim intermittierenden Fasten wird immer für eine bestimmte Anzahl an Stunden am Tag gegessen. Anschließend wird pausiert und keine weitere Nahrung zu sich genommen.

Vor einiger Zeit habe ich über 6 Wochen lang ein Selbstexperiment betrieben und intensiv interemittierendes Fasten betrieben. Ich habe dazu mal ein Video gemacht: [Klicke hier]

In meinem Selbstexperiment habe ich das 16:8 Fasten gemacht. Also 16 Stunden gefastet und 8 Stunden gegessen. Meinstens habe ich das Frühstück übersprungen.

Wie du in Tipp 31 erfahren hast, tue ich das auch noch heute. 😉 Mir persönlich hat das unterbrochene Fasten sehr gut getan. Auch meine Gewichtsabnahme hat das Experiment positiv beeinflusst.

Wenn du mit dem Intermittierenden Fasten starten möchtest, empfehle ich dir, dich langsam heranzutasten.

Am besten fängst du mit rund 12 Stunden essen und 12 Stunden Fasten an, tastest dich in der zweiten Woche dann auf 10 Stunden essen, 14 Stunden fasten.

In der dritten Woche kannst du dann auf 8 Stunden essen und 16 Stunden fasten umsteigen. So gehst du sicher, dass sich dein Körper an den Nahrungsverzicht gewöhnt. 

Wenn du mehr über das Thema Unterbrochenes Fasten erfahren willst, dann schau dir gerne meine komplette Selbststudie zu dem Thema an. Hier findest du auch eine Anleitung zum Einstieg.

33. Setze auf die Macht der Gewohnheiten

Ich weiß, sich zur Bewegung zu motivieren, das fällt schwer. Das gilt besonders für die Tage, an denen es mal nicht so läuft. Manchmal geht es eben drunter und drüber…

Bestimmt kennst du das: Du hast dir dein Abnehmziel ganz klar gesteckt. Es läuft einige Wochen alles gut und du kommst deinem Idealgewicht Schritt für Schritt näher. 

Doch dann passiert es: Es kommt eine sehr stressige Phase mit dem Partner, oder eines deiner Kinder wird krank oder du verlierst deinen Job. Lebenskrisen können immer geschehen und niemand ist davor sicher.

Ob du dein Abnehmziel jetzt noch beibehältst, hängt von deinen Gewohnheiten ab. Hast du es in der Vergangenheit bereits geschafft Sport und gesunde Essgewohnheiten auf Autopilot zu stellen?

Dann weiß dein Körper mittlerweile ganz intuitiv, dass es jeden zweiten Tag um 18 Uhr ins Fitnessstudio geht und das es jeden Morgen um 7:30 einen Beerensmoothie gibt.

Gewohnheiten helfen dir in Krisenzeiten deinen Drive beizubehalten und unterstützen dich dabei, an deinen Zielen festzuhalten.

In meinem Leicht gesund leben Online-Programm gehe ich das Thema Ernährungsgewohnheiten gemeinsam mit dir an. Tu dir einen Gefallen und tätige jetzt den ersten Schritt in Richtung Gesundheit – auch in Krisenzeiten.

34. Mehr Obst und Gemüse ins Eisfach!

Jede deiner Mahlzeiten sollte die Komponenten Obst oder Gemüse enthalten. Das habe ich ja bereits zuvor erwähnt. 

Allerdings ist es manchmal recht schwer sich an diese einfache, aber effektive Regel zu halten! Da spreche ich aus eigener Erfahrung. 😉

Was kannst du also tun, um mehr Obst und Gemüse in deine täglichen Mahlzeiten einzubauen?

Fülle dein Eisfach mit diesen beiden wichtigen Lebensmitteln! Auf diese Weise hast du sie erstens immer vorrätig und zweitens halten sie sich so deutlich länger. (Obwohl, wenn du sie täglich essen würdest, bräuchtest du sie auch nicht so lange lagern, haha!)

Warum sind Obst und Gemüse so wichtig für ein gesundes Abnehmen?

Ganz einfach! Obst und Gemüse sind aus mehreren Gründen tolle Abnehm-Lebensmittel. Sie enthalten viele Ballaststoffe, was bedeutet, dass sie zu einer anhaltenden Sättigung führen.

Außerdem füllen sie den Magen mit viel Volumen und nur wenigen Kalorien. Dau kommt die hohe Nährstoffdichte von Obst und Gemüse.

Wertvolle Nährstoffe unterstützen deinen Stoffwechsel und sorgen dafür, dass du auch nachhaltig abnimmst.

Du siehst also, dass es viele Gründe gibt, statt Eiscreme und Tiefkühlpizza einfach mal TK-Beeren und Brokkoli zu kaufen.

35. Darfs ein Tässchen Kaffee sein?

Zwar nicht die gesündeste Art um Abzunehmen, allerdings trotzdem eine Möglichkeit, um den Gewichtsverlust etwas zu beschleunigen. 

Beim Kaffee gibt es derzeit noch Ungereimtheiten in der Datenlage. Allerdings sieht es derzeit so aus, als ob Kaffee einen positiven Effekt auf die Aktivierung des Stoffwechsels haben könnte.

Das widerrum würde bedeuten, dass der Fettstoffwechsel etwas beschleunigt werden würde. Somit würdest du durch ein Tässchen Kaffee tatsächlich abnehmen. 🙂

Aber Achtung! Zu viel Kaffee ist definitiv nicht gesund für dich! Im Gegenteil. Wie immer macht die Menge hier das Gift. Koffein in größeren Mengen führt nämlich dazu, dass dein Körper in den Stresszustand übergeht.

Ein erhöhter Cortisol-Spiegel (Cortisol ist dein Stresshormon) bremst dann deinen Stoffwechsel wieder, da dein Körper in eine Art “Not-Zustand” übergeht.

Dieser Zustand signalisiert deinem Körper bloß jegliches Fett zu behalten. Wenn du den positiven Effekt von Kaffee für deine Gewichtsabnahme nutzen möchtest, dann solltest du deinen Kaffee außerdem schwarz trinken!

Milch und Zucker schmecken war gut, führen deinem Körper allerdings wieder Kohlenhydrate und damit auch Kalorien zu.

Denk also daran, dass ein bis zwei Tassen Kaffee am Tag einen positiven Effekt auf dein Abnehmen haben können. Das gilt wie gesagt aber nur, wenn du den Kaffee schwarz, also ohne Zucker und Milch trinkst.

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36. Halte deine Portionsgröße konstant!

Es gibt viele Möglichkeiten seine Ernährung und damit die Gewichtsabnahme ein klein wneig zu kontrollieren. Eine dieser Möglichkeiten ist es, die Portionsgröße immer gleich groß, also konstant zu halten.

Man könnte auch sagen: Nimm immer den selben Teller, oder pack stets die gleiche Menge an Reis, Fleisch und weiteres auf deinen Teller. Drei Scheiben Brot sind die Obergrenze für einen Tag ginge auch.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um sich eine feste Mahlzeitenstruktur aufzubauen. Ich habe das zuletzt bereits in dieser Podcast-Folge besprochen.

Dieses Vorgehen hilft dir einfach gesagt dabei, eine ungfähr gleiche Kalorienmenge jeden Tag zu dir zu führen.

Vorausgesetzt ist natürlich, dass du bereits weißt, wie viele Kalorien du ungefähr zu dir nehmen musst und auch, welche Lebensmittel welche Nährstoffe mit sich bringen. Solltest du das noch nicht wissen, ist das der erste Schritt. 

Was ist mit Ausnahmen wie Kuchen und Co?

Das ist eine gute Frage. Natürlich habe ich mir darüber auch schon Gedanken gemacht. Ich persönlich handhabe es so, dass ich etwas Süßes grundsätzlich zu einer meiner täglichen Mahlzeiten esse.

Das kann morgens, mittags oder abends sein. Völlig egal. Normalerweise esse ich zum Abendbrot immer ein oder zwei Scheiben mit Marmelade.

37. Starte immer mit der Proteinquelle

Jede deiner Mahlzeiten sollte aus den drei Hauptbausteinen (Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten) sowie einem Obst/Gemüse-Baustein bestehen.

Aber welche dieser ganzen Bausteine ist der wichtigste? Eigentlich lässt sich diese Frage gar nicht so leicht beantworten, schließlich sind alle wichtig, sonst würde ich sie dir nicht so empfehlen. 😉

Allerdings empfehle ich dir an dieser Stelle immer mit der Proteinqulle zu starten! Wenn du dir etwas zu essen machst, dann sollte der Eiweißbaustein immer der erste sein, über den du nachdenkst.

Warum? Na, weil dieser am häufigsten vergessen oder vernachlässigt wird. In der Regel greifen die meisten Menschen zuerst zum Kohlenhydratbaustein. Dieser ist von der Wichtigkeit her allerdings am wenigsten wert. 

Denn Kohlenhydrate bekommen wir, du denkst es dir vielleicht bereits, alle zu jeder Zeit genug. 🙂 Auf den Eiweißkonsum hingegen legen die Menschen nicht so einen hohen wert.

Dieser Punkt wird aber auch oft falsch verstanden. Nur weil du mehr Eiweiß zu dir nehmen sollst, heißt das nämlich nicht, dass du NUR NOCH Eiweiß essen sollst.

Es gibt einige Menschen, die deswegen anfangen täglich Proteinshakes zu trinken und versuchen komplett auf Kohlenhydrate zu verzichten.

Das ist nicht damit gemeint, die Eiweißkomponente zuerst auszuwählen. Denke daran, dass auch die anderen Bausteine wertvoll sind. Kombiniere alle vier Bausteine in jeder Mahlzeit, aber denke immer zuerst an den Proteinbaustein, ohne die anderen zu vernachlässigen. 🙂

38. Nutze immer denselben (kleineren) Teller

Dieser Tipp hier könnte auch eine Ergänzung zu Tipp 36 mit den kostanten Portionsgrößen sein. Ich möchte dir nämlich empfehlen, immer denselben (kleineren) Teller zu nehmen.

Hast du zuvor riesige Teller für deine Mahlzeiten verwendet? Kein Wunder, dass du keinen Überblick mehr über deine Ernährung hattest! So lässt sich anfangs sicher nur schwer abnehmen.

Stattdessen nutze doch mal einen kleineren Teller. Dieser begrenzt automatisch die Menge an Essen, die auf deinem Teller und somit auch in deinem Magen landet.

Natürlich nur, wenn du auch sonst nichts mehr isst. 😉 Ganz wichtig ist jedoch, dass der Teller nicht zu klein ist! Ein zu kleiner Teller kann nämlich auch das Gegenteil bewirken und dich von einer gesunden Abnahme abbringen.

Aber warum jetzt immer denselben Teller verwenden? Nun, bei einer gleich bleibenden Portionsgröße hast du immer den Vorteil, dass du einen Überblick darüber hat, wie viel Nahrung du deinem Körper zuführst.

Du musst zwar nicht die Anzahl an Kalorien exakt wissen, aber du hast ein Gefühl dafür, wie viel Essen du täglich zu dir nimmst, wenn du beispielsweise drei Mal täglich von der selben Tellergröße isst.

Und wenn du genau weißt, wie viel du essen musst, um weder zu noch abzunehmen, dann kannst du diese Portionsgrößen auch einfach verkleinern um festzustellen, ab welchem Punkt du abnimmst.

39. Kontrolliere deine Emotionen, um noch gesünder abzunehmen

Emotionales Essen ist eines der größten Probleme, das manche Menschen haben, wenn sie an Gewicht verlieren wollen. Häufig können sie auch gar nichts dafür, wenn sie von heftigen Emotionen und Essattacken überrolt werden.

Emotionales Essen hat gar nicht so viel mit dem Thema Ernährung zu tun, wie man zuerst denken würde. Stattdessen geht es um die Kompensation von etwas unterdrücktem.

Es geht darum Stress, Ängste und Sorgen zu verarbeiten und zu behandeln. So führt das emotionale Essen häufig dazu, dass Betroffene sich ein Ventil suchen um dem Druck des Alltags Raum zu gewähren.

Das Essen ist in diesem Fall der Mechanismus der Wahl. Aber wie lässt sich nun damit umgehen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um seine Emotionen beim Essen besser zu kontrollieren. Eine wäre regelmäßig kleine Leckereien in Form von Belohnungen in den Alltag einzubauen.

Eine andere Möglichkeit ist es auch Ersatzhandlungen für die emotionalen Ausbrüche zu finden.

Das kann allesmögliche sein, von Sport über Sex bishin zu Meditation. Allerdings solltest du dein Kernproblem immer bearbeiten und dich nicht damit abfinden, dass du nunmal emotional isst.

40. Lerne achtsam zu essen, um gesund abzunehmen

Um gesund abzunehmen, solltest du auch lernen gesund zu essen. Für mich ist Gesundheit immer mit Achtsamkeit verbunden. Das bedeutet, dass das achtsame Essen ganz oben stehen sollte.

Doch was bedeutet es, achtsam zu essen? Die Bezeichnung lässt ja allerhand Raum zur Interpretation. 🙂

Für ich bedeutet achtsame Ernährung in erster Linie die bewusste Wahrnehmung meines Essens. Ich genieße bei jedem Bissen und merke, wie es sich in meinem Körper anfühlt.

Spüre ich ein Wohlbefinden? Oder ist es eher ein Unbehagen?

Außerdem bedeutet achtsames Essen auch, nicht zu überessen. Wenn du auf deinen Körper hörst und seine Signale nicht ignorierst, dann wirst du merken was dir guttut und vor allem, was nicht.

Du wirst von ganz alleine aufhören zu essen, bevor du zu viele Kalorien zu dir genommen hast. Weiterhin bedeutet achtsames essen für mich, meine Nährstoffe im Blick zu behalten.

Ich möchte täglich meinen Organismus mit allen wertvollen Nährstoffen füttern, die meinen Stoffwechsel anstupsen und damit die Fettverbrennung fördern oder mein Immunsystem stark machen.

Du siehst, dass das achtsame essen sehr viel bedeuten kann und dich maßgeblich beim Abnehmen ohne Diät, Verzicht beim Essen oder Quälerei unterstützen kann.

41. 10.000 Schritt jeden Tag

Achja, die gute alte Schritteregel. Mit Sicherheit hast du auch bereits von den besagten täglichten zehntausend Schritten gehört.

10.000 Schritte ergeben je nach Beinlänge irgendetwas zwischen 5 und 10 Kilometern. Diese Distanz sollte jeder von uns täglich ungefähr zurücklegen, um sich fit zu halten.

Und auch um gesund abzunehmen! Denn Schritte zu sammeln ist die wohl angenehmste und gleihzeitig effektivste Methoden, um abzunehmen. 

Beim Sammeln von Schritten verbrennst du erstens einige Kalorien. Zweitens wird dein Stoffwechsel und dein Kreislauf angekurbelt. Zudem werden auch noch deine Muskeln, Sehnen und Bänder auf angenehme Weise stimuliert.

Wie finde ich heraus, wie viele Schritte ich heute schon gemacht habe? 

Ich bin froh, dass du fragst! 😉 Die meisten Handys haben heutzutage einen Schrittzähler eingebaut. Dieser zeigt dir jederzeit an, wie viele Schritte du bereits zurück gelegt hast.

Natürlich tut er das nur, so lange du dein Handy in der Hosentasche hast. Sonst kann er nicht zählen. Du wirst verwundert sein. Sogar in deiner eigenen Wohnung legst du bereits einige Hundert bis Tausend Schritte zurück! Probiere es doch einmal! Viel Spaß beim Tracken. 🙂

42. Iss NICHT deinen Teller auf

Kennst du noch die kuriose Werbung, die Anfang der Zweitausender im Fernsehen zu sehen war, wo die Mutter ihrem Jungen befohlen hat, dass er erst draußen spielen darf, wenn er seinen Teller aufgegessen hat?

Hier, ich habe das Video tatsächlich noch gefunden:

Er hat dann tatsächlich den gesamten Porzelanteller verspeist. Was ein Fernsehspot für ein Kaugummi war, hat tatsächlich das Erziehungsbild aus dieser Zeit und den Jahren davor widergespiegelt.

Kinder von damals wurden so erzogen, dass sie immer den Teller leer essen mussten. Ursprünglich kommt diese Erziehung aus der Nachkriegszeit. Damals war die Nahrung knapp und jeder Krümel sollte gegessen werden.

Das gilt so heute allerdings nicht mehr. Nahrung existiert im Überfluss und wir müssen uns keine Sorgen machen, dass wir nichts zu essen finden. Das sieht man auch an den steigenden Zahl der Übergewichtigen in Deutschland.

Denke also an diesen TV-Spot, wenn du das nächste Mal versuchst deinen Teller aufzuessen, nur damit du nichts übrig lässt. Es ist völlig okay nur so viel zu essen, wie du Hunger hast.

Wenn du nicht mehr kannst, stelle deinen Teller mit den Resten einfach in den Kühlschrank für später. Wenn dir als Kind eingetrichtert wurde, dass du deinen Teller stets leer essen sollst, dann erinnere dich daran, dass das heute nicht mehr nötig ist und dich auch nicht beim Abnehmen unterstützt.

43. Abnehmen ist eine individuelle Geschichte

Jeder Mensch ist individuell. Das ist auch beim gesunden Abnehmen nicht anders. Genau deshalb solltest du dich auch nicht von irgendwelchen Fertigplänen und -programmen verleiten lassen.

Diese können dir zwar zur Inspiration helfen oder dich motivieren, allerdings solltest du niemals aus den Augen verlieren, dass du (zum Glück 🙂 ) ein einzigartiger Mensch mit einem einzigartigen Körper bist.

Vielleicht hast du schon einmal gehört, dass jemand erzählt hat, wie er oder sie sehr erfolgreich abgenommen hat. Das ist soweit auch okay und auch ich erzähle gerne von den Erfolgen meiner Kundinnen.

Im Hinterkopf solltest du dabei jeodoch immer behalten, dass sich dein Stoffwechsel vielleicht ein klein wenig anders verhält und Strategien demnach auch nicht eins zu eins übertragbar sein können.

Ich empfehle dir die Erfolgsstrategien von anderen anzuschauen und dann an deinen eigenen Körper und deine persönliche Situation anzupassen. So schaffst du es die Erkenntnisse der anderen auf deine eigenen Probleme umzumünzen. 

44. Beständigkeit ist der Schlüssel

Bei dem 44. Tipp möchte ich dir mal direkt den Zahn ziehen: du wirst beim Abnehmen nur erfolgreich sein, wenn du beständig am Ball bleibst. Gesundes Abnehmen ist kein Sprint, sondern ein Marathon.

Ja, es dauert, bis du die Ergebnisse sehen wirst, die du dir erhoffst. Wenn du dir über die letzten 10 Jahre 15 Kilogramm zu viel angegessen hast, kannst du nicht erwarten, dass du diese von heute auf morgen wieder verlieren wirst.

Der Weg zum Ziel führt hierbei über viele kleine Ziwschenziele. Was viele Menschen falsch machen ist, dass sie beim Abnehmen versuchen ein zu großes Ziel zu schnell erreichen zu wollen.

Und ich kann das sehr gut verstehen, denn auch ich bin ein ziemlich ungeduldiger Mensch. Wir sind nicht für langfristige Erfolge gemacht, sondern möchten alles jetzt sofort haben. Das ist ganz normal.

Diese Falle umgehst du, indem du dir viele kleinere Ziele setzt. Zerteile dazu dein großes Ziel in Unterziele. Beispielsweise kannst du 15 Kilogramm innerhalb von einem Jahr mit einem gesunden Kaloriendefizit verlieren.

Das sind dann etwas mehr als zwei Pfund Gewichtsverlust pro Monat. Erreichst du alle 30 Tage einen Gewichtsverlust von etwas mehr als einem Kilo, dann schaffst du es viel länger motiviert zu bleiben und bist beständig. 

45. Entspannt dich!

Mach dir nicht so einen Stress. Ja ich weiß, das ist immer leichter gesagt als getan, denn der Alltag fordert und es gibt zahlreiche Aufgaben, die von dir bewältigt werden müssen.

Mal möchte dein Partner irgendetwas, ein anderes Mal braucht dein Kind etwas von dir oder dein Chef hetzt dich, bis morgen ein Projekt fertigzustellen.

Dann solltest du auch noch irgendwie deine Ernährung in den Griff bekommen und an Körpergewicht verlieren. Wie soll das alles gehen? Und dann auch noch stressfrei? Unmöglich!

Entspann dich. Wenn dich dein Lebensstil zu sehr stresst, dann hör auf auch noch abnehmen zu wollen. Denn das wird mit viel Stresshormon im Blut erstens sowieso relativ schwierig und weiterhin musst du erst einmal deinen Alltag in Ordnung bringen, bevor du mit der Gewichtsabnahme beginnst.

Bedenke immer, dass das dein Körpergewicht ein Ausdruck deines Lebensstils ist. Deswegen empfehle ich auch immer meinen Kundinnen zuerst darüber nachzudenken, ob in Ihrem Leben alles so läuft, wie sie es sich wünschen.

Nicht selten weißt Übergewicht auf innere Unzufriedenheit und wenig Ausgegelichenheit hin. Schaffst du es diese zuerst aus dem Weg zu räumen, ergibt sich ein Gewichtsverlust meistens von alleine. 

46. Die Wunderpille gibt es nicht

47. Wir sitzen gemeinsam im selben Boot

48. Die Morgenstund hat Gold im Mund

49. Iss abends etwas früher

50. Das gute alte Tagebuch

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