B2B SEO: Strategie für Google #1 als Industrie-Unternehmen

SEO Strategie für B2B Industrieunternehmen

89% der B2B-Suchenden, technischen Einkäufern oder Ingenieuren aus Industriefirmen nennen heute generative KI-Modelle als ihre Top Quelle für die Informationsgewinnung im Kaufprozess. Das ergab ein aktueller Report von Forrester. Die Grundlage für Sichtbarkeit in generativen KI-Modellen (GEO) stellt dabei jedoch weiterhin die klassische Suchmaschinenoptimierung (SEO) dar. Hier ändert sich also gar nicht so viel. Allerdings unterscheidet sich die Online-Suche und damit auch die Strategie für SEO im B2B-Umfeld in vielen Aspekten von der in B2C-Branchen.

B2B-Firmen und Industrieunternehmen wie Maschinenbauer, Händler und Dienstleister müssen deswegen besonders darauf achten, dass sie ihre SEO-Strategie passgenau auf die Suchanforderungen ihrer Zielkunden ausrichten. Wird ein Produkt, eine Kategorie-Landingpage oder auch eine Leistungsseite erfolgreich oben auf der Suchergebnisseite positioniert, steigen dadurch die Produktanfragen. Die B2B-Leadgenerierung wird angekurbelt und es profitieren die Umsatzzahlen und somit unmittelbar das B2B-Unternehmen.

In diesem Artikel zeigen wir dir Schritt Schritt unsere erprobte B2B-SEO-Erfolgsstrategie auf, die bereits in zahlreichen Branchen funktioniert hat: Metallherstellung und -verarbeitung, Maschinenbau, Chemie, IT, Software und Saas, B2B-E-Commerce, Industrieelektronik, Umwelttechnik, B2B-Dienstleistungen und viele mehr. Mit dieser haben wir mit unseren B2B SEO Services bereits mehr als 50 Industrieunternehmen auf die erste Seite bei Google verholfen. Durch diese Top-Positionen stiegen die Websitebesucher signifikant an und die Firmen erhielten Leads und Produktanfragen, die schlussendlich ihren Umsatz erhöhten.

Liest du diesen Artikel bis zum Ende, kannst du währenddessen bereits selbst erste Schritte auf dem Weg zu Top-Positionen auf Google und in KI-Modellen umsetzen. Beginnen wir jetzt erst einmal mit ein paar Basics.

B2B SEO: Das Wichtigste auf einen Blick

  • Trotz KI-Modellen:
    • Die klassische Suchmaschinenoptimierung (SEO) bleibt die Grundlage für Online Sichtbarkeit und Generative Engine Optimizaiton
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO) + Suchmaschinen-Ads (SEA) = Suchmaschinenmarketing (SEM)
  • Es gibt keinen eigenen Algorithmus für B2B-SEO, aber einige Unterschiede zur B2C SEO:
    • 1) Technisch getriebener Content
    • 2) Keywords mit sehr geringem Suchvolumen
    • 3) Oftmals bereits starkes Linkprofil vorhanden
  • B2B SEO ist besondes profitabel für Unternehmen mit:
    • skalierbarem Geschäftsmodell
    • geringem Online Wettbewerb (im B2B noch immer häufiger als man denkt)
    • jahrzehnte alter Webadresse
    • Beispiele: Hersteller, Händler, B2B-E-Commerce, IT-/SaaS
  • B2B SEO Ablauf:
    • 1) Themenrechercher, Keyword-Mapping, Strategie
    • 2) Analyse von KI-Modell+Suchergebnisseite (SERP), Content + Konkurrenz
    • 3) Schreiben von Content-Briefing (Überschriftenstruktur + HTML-Elemente)
    • 4) Content schreiben
    • 5) Einbetten und Indexieren
    • 6) Linkbuilding + Digital PR

Suchmaschinen-Optimierung (SEO) - Was ist das per Definition?

Bevor wir uns der Strategie widmen, möchten wir die Frage beantworten, was SEO eigentlich genau ist. SEO steht als englische Abkürzung für die Bezeichnung “Search Engine Optimization” was sich als Suchmaschinenoptimierung übersetzen lässt. Doch was bedeutet das?

Gemeinsam mit dem Search Engine Advertising (SEA) bildet die SEO den Bereich des Suchmaschinenmarketings (SEM). Bei der Suchmaschinenoptimierung werden die Inhalte auf der Webseite sowie außerhalb der Seite so optimiert, dass sie erstens von der Suchmaschine besser gefunden sowie höher positioniert werden und zweitens von Nutzenden als nützlicher eingestuft werden.

Bei der Suchmaschine, für die wir Inhalte optimieren, sprechen wir in der Regel von Google. Google ist mit über 90 % Nutzungsanteil in Europa auch heute Marktführer und besitzt auch weltweit eine besonders hohe Nutzungsdominanz.

Mit Anbruch des KI-Zeitalters baut Google ihre Suche mit dem neuen Google AI Mode weiter aus. Weitere generative KI-Suchmaschinen sind ChatGPT (Search), Perplexity oder Gemini (worauf auch der Google AI Mode basiert).

Auf einer Webseite lassen sich bei der “Onpage-SEO” primär die Texte hinsichtlich für das Unternehmen und die Produkte relevanter Suchbegriffe optimieren. Aber auch Meta-Titel und Meta-Beschreibungen sind nicht außer Acht zu lassen. Zuletzt sollte auch noch ein Auge auf die Ladegeschwindigkeit und die technische Optimierung gelegt werden.

Geht es um die Optimierung der Inhalte außerhalb der Seite, die sogenannte “Offpage-SEO”, muss sich um den Aufbau von Backlinks, also externen Verlinkungen und in KI-Zeiten auch Erwähnungen sowie „Omnipräsenz“, also Relevanz auch auf anderen Plattformen wie Social Media, Fachforen und Verbände gekümmert werden. Die Optimierung außerhalb der Seite sorgt dafür, dass der Webseite eine hohe Autorität und damit viel Vertrauen vonseiten der Suchmaschine zugesprochen wird.

Suchmaschinenoptimierung, aber für wen?
Einen Fehler, den viele Firmen begehen, die sich erstmals mit dem Thema SEO beschäftigen, ist das sie die Inhalte ausschließlich für die Roboter, die sogenannten Crawler (von Google, ChatGPT und Co.) optimieren. Vergiss dabei nicht, dass Menschen deine Texte lesen und keine Computer.

Es sollten immer die wichtigsten Fragen zu einem Produkt oder einer Dienstleistung schnell und präzise beantwortet werden, sodass die Kaufentscheidung ohne nachzudenken getroffen werden kann.

SEO + SEA = SEM

Wir möchten an dieser Stelle noch kurz ein paar grundsätzliche Definitionen des Online-Marketings klären. Solltest du mit diesen Informationen bereits vertraut sein, kannst du den folgenden Abschnitt einfach überspringen.

Also, wie lässt sich SEO eingliedern? Die Suchmaschinenoptimierung ist Teil des Search Engine Marketings (SEM). Diese Einheit wird gemeinsam mit der Strategie des Search Engine Advertisings (SEA) gebildet.

Der Unterschied zwischen SEA und SEO ist, dass du bei SEA dauerhaft Geld bezahlst, wohingegen du bei SEO langfristig, theoretisch ohne weitere Kosten in der Suchmaschine auftauchst.

SEA hat dabei allerdings den entscheidenden Vorteil, dass du sofort Ergebnisse zu Gesicht bekommst. Sollten du jedoch einmal aufhören Zahlungen an den Anbieter der Suchmaschine (meist Google) zu leisten, erhälst du keine Besucher mehr über deine Werbeanzeigen.

SEO vs. GEO

Heutzutage stolpert man immer wieder auch über den Begriff GEO, wozu wir noch einen eigenen Artikel veröffentlichen werden. GEO steht für „Generative Engine Optimization“. Andere Abkürzungen die dasselbe meinen sind GAIO (Generative AI Optimization) und LLMO (Large Language Model Optimization).

Generative KI-Modell Optimierung ist im Endeffekt eine Evolution aus der klassischen Suchmaschinenoptimierung heraus. Grundsätzlich gilt allerdings: Wer in den letzten Jahren vernünftige SEO betrieben hat, der ist auch heute für GEO gut aufgestellt.

Hinsichtlich der Suche liegt der Kern-Unterschied zwischen SEO und GEO hier: Bei SEO sucht ein Mensch. Daher möchtest du deine Website auf der klassischen Suchergebnisseite möglichst weit oben positionieren. Bei GEO sucht ein generatives KI-Modell und empfiehlt durch Zitate und Quellenerwähnungen verschiedene Websites.

Welche Vorteile hat die Suchmaschinenoptimierung?

Der größte Vorteil der Suchmaschinenoptimierung liegt klar auf der Hand: Wer SEO ernsthaft und langfristig betreibt, erhält einen kostenlosen, nachhaltigen Besucherstrom an relevanten Interessierten für seine Produkte und Leistungen. Die Korrelation zwischen Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung und des Umsatzes lässt sich bei B2B-Industrieunternehmen besonders gut nachweisen.

Weiterhin ist die Suchmaschinenoptimierung eine Strategie für exponentielles Wachstum. Anfangs mag es vielleicht zu wenigen Ergebnissen kommen. Gerät die SEO-Strategie allerdings erst einmal in Fahrt, profitiert die betreffende Firma enorm und nachhaltig von „automatischen“ Leads und Produktanfragen.

Welche Nachteile hat die Suchmaschinenoptimierung?

Es gibt natürlich immer zwei Seiten der Medaille. So birgt die Suchmaschinenoptimierung auch einige Nachteile. Dabei fällt besonders die Langfristigkeit der Strategie ins Gewicht. SEO ist schließlich keine Option, wenn es darum geht Ergebnisse von heute auf morgen zu erhalten.

Mit ersten Ergebnissen lässt sich in den allermeisten Fällen innerhalb der erste 45 bis 90 Tagen nach Umsetzung der Maßnahmen rechnen. Je nachdem wie viele Maßnahmen umgesetzt wurden, kann es teilweise auch schneller gehen. Die wirklich großen Meilensteine einer SEO-Strategie werden aber ehrlicherweise erst nach sechs, neun oder zwölf Monaten sichtbar. Erfahrungsgemäß handelt es sich dabei um einen schleichenden Prozess, bei dem du einfach dran bleiben musst.

B2B SEO vs. B2C SEO - Es gibt Unterschiede!

Du fragst dich auch, wo eigentlich die Unterschiede im B2B-SEO verglichen mit der B2C-SEO liegen? Grundlegend funktioniert eine SEO-Strategie immer gleich, was wir später noch sehen werden. Allerdings sollte sie je nach Zielgruppe unterschiedlich ausgerichtet sein. Verschiedene Unternehmen haben zudem unterschiedliche Voraussetzungen für ihre jeweilige SEO-Strategie.

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Unser Video zum Thema B2B vs B2C SEO

Im Folgenden möchten wir die wichtigsten 3 Unterschiede und Gemeinsamkeiten kurz aufschlüsseln:

1. Der Content

Einer der größten Unterschiede zwischen der B2B und der B2C-Suchmaschinenoptimierung betrifft das Thema Content. Da viele B2B-Industrieunternehmen SEO besonders zur B2B Leadgenerierung nutzen, ist der Content oft lang, erklärend und informierend gestaltet. Er beinhaltet darüber hinaus Zahlen, Daten und Fakten, meist auch technische Datenblätter und HTML-Elemente wie Konfiguratoren. Auf klassischen Anfrage orientierten B2B-Websites werden in der Regel keine Produkte oder Dienstleistungen direkt zum Verkauf angeboten.

B2C-Firmen haben oft einen eigenen Online-Shop, über den Sie ihre eigenen Produkte direkt verkaufen. Der Content auf solchen Shopseiten wird oft eher kurz und bündig gehalten. Es gibt Produkte, die auf Übersichtsseiten kurz beschrieben werden.

2. Keywords

Die Keywords in beiden Bereichen unterscheiden sich maßgeblich vom Suchvolumen her. B2B Keywords haben eher kleine Suchvolumina (10 – 500 Anfragen monatlich) und es gibt oft eine geringe Anzahl an Anbietern. Oft werden auch besonders winzige Keywords, sogenannte „Zero Volume“-Keywords, also Suchbegriffe mit einem Suchvolumen von 0 – 10 Anfragen im Monat für B2B-SEO herangezogen. Über diese kann es trotzdem zu qualifizierten Anfragen kommen, da die Keywords in der Praxis hochrelevant, aber von den meisten Keyword-Research-Tools als zu vernachlässigen eingestuft werden.

B2C Keywords hingegen haben oft eher große Suchvolumina, 1.000 – 10.000 Anfragen monatlich, und es gibt eine große Anzahl an Anbietern.

3. Konkurrenzsituation und Backlinks

Der größte Unterschied in den Ausgangssituationen zwischen B2B und B2C-SEO ist die Konkurrenzsituation in diversen B2B-Branchen. Diese ist nämlich oftmals gering bis mittel. Es gibt noch immer ein paar grüne Wiesen, wie wir im nächsten Abschnitt aufzeigen werden. Besonders in den Feldern B2B-E-Commerce, sowie Material Herstellung- und Handel gibt es noch immer nicht viele Firmen, die professionelles Online Marketing betreiben. Das bestätigt unser direktes Kundenfeedback mit Klienten in diversen Industriebranchen.

Weiterhin haben B2B-Websites typischerweise ein starkes Linkprofil, was es so bei vielen B2C-Websites nicht gibt. Die Seiten diverser Industriemittelständler sind oft schon Jahrzehnte alt und bekommen von Google daher viel Autorität entgegengebracht.

Während B2B-Websites oft ein starkes Linkprofil haben, es aber an Content mangelt, haben viele B2C-Websites typischerweise schon einiges an Content, aber kein starkes Linkprofil. Der SEO-Ansatz bei B2B-Industriefirmen beläuft sich daher oft auf den Content-Aufbau, bei B2C-Unternehmen eher auf den Linkaufbau.

Mit dem Wandel hin zu KI-betonter Suche, wird das Thema Offpage-Autorität aber auch für B2B-Firmen wieder relevanter. Heute geht es auch um Erwähnungen der Marke oder der Mitarbeitenden in Fachmedien sowie um den Aufbau von Omnipräsenz auf Plattformen wie Social Media, Verzeichnissen, Verbandsseiten und weiteren.

Ein eigener B2B-Algorithmus?

Oft kommt auch die Frage auf, ob es denn einen eigenen B2B-Algorithmus in den Suchmaschinen und KI-Modellen gäbe. Die Antwort ist Nein. Es gibt keinen eigenen B2B Algorithmus für Suchende aus Unternehmen, die Google, Bing, AI Mode, ChatGPT, Perplexity und Co. nutzen. Es gibt sogar einige Gleichheiten in der Auslegung der Inhalte, die genau zeigen, dass auch SEO oder GEO manchmal gar nicht so verschieden ist. Zum Beispiel dass es besonders seit Google E-E-A-T, vermehrt bei B2B und B2C-Suchen auf die Darstellung von Persönlichkeit, Erfahrung und Expertise ankommt. Websites, wo es persönliche Ansprechpartner gibt, die mit Bildern oder Videos ausgewiesen sind, schlagen aus Sicht der Nutzendenerfahrung Seiten, die unpersönlich und kalt gestaltet sind. Das gilt auch im B2B und der Ansatz wird heute noch einmal wichtiger, wo jeder mithilfe von KI eigene, generische Inhalte erstellen kann.

Für welche B2B-Branchen ist SEO besonders profitabel?

Wir wollten es wirklich wissen und haben selbst den Markt analysiert. In unserer eigenen XXL-B2B-SEO-Studie haben wir 2.250 B2B-Unternehmen aus 9 Industrien unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse daraus möchten wir hier einmal mit dir teilen. Sie zeigen sehr gut auf, für welche B2B-Branchen SEO heute profitabel ist.

Branchenverteilung unserer Studie

Die 2.250 Industrieunternehmen stammten aus neun verschiedenen Branchen, die ausschließlich in der D-A-CH-Region ansässig sind. Hier die Übersicht der Branchenanteile beginnend mit der größten Nische:

  • Industrie und Maschinentechnik mit 23,7 %
  • Metall- und Materialherstellung mit 21,1 %
  • B2B-E-Commerce mit 17,4 %
  • Chemie- und Kunststoffe mit 15,8 %
  • Industrie-Dienstleistungen wie Materialbe- und verarbeitung mit 10,5 %
  • Energie- und Umwelttechnik mit 4,5 %
  • Logistik und Verpackungen mit 2,9 %
  • IT und SaaS mit 2,6 %
  • Medizintechnik mit 1,6 %
B2B SEO Fallstudie

B2B-Branchenauswertung unserer Fallstudie

Für welche B2B-Branchen ist SEO am profitabelsten?

In sämtlichen untersuchten Branchen haben wir in den vergangenen Jahren persönliche Gespräche mit Geschäftsführenden sowie Mitarbeitenden aus den Bereichen Marketing, Vertrieb und Produktentwicklung geführt, um den Bedarf an Online-Marketing-Dienstleistungen, insbesondere SEO und GEO, zu ermitteln. Im Zuge dieser Gespräche hat sich ein klares Bild herausgebildet:

Besonders attraktiv erweist sich SEO für Unternehmen, die:

  • Ein skalierbares Geschäftsmodell haben
    Online nur einen geringem Wettbewerbsdruck haben (SEO-Konkurrenz gering)
  • Eine Webadresse haben, die bereits seit Jahren oder Jahrzehnten existiert und digital gut vernetzt sind
  • Beispiele: IT- und SaaS-Firmen, B2B-E-Commerce, Materialhandel und Industriehersteller

 

Weiterhin potenziell attraktiv ist SEO für Unternehmen, die:

  • Eine etwas höheres Online-Wettbewerbsumfeld haben
  • Mittlere oder geringen Margen haben
  • Beispiele: Kunststoff- & 3D-Technologien, Logistik, Verpackungen und Werbemittelfirmen

Verteilung der Branchenaktivität für B2B-SEO

3 Gründe, warum B2B-SEO für diverse Industriebranchen so attraktiv ist

Wir haben die drei Hauptgründe, warum SEO im B2B-Bereich heute besonders profitabel ist für dich zusammengefasst:

  1. Skalierbares Geschäftsmodell: Viele B2B-Unternehmen verfügen über ein Geschäftsmodell, das sich gut skalieren lässt. Das bedeuted, sie können Produkte und Dienstleistungen in großem Umfang produzieren und vertreiben.
    1. Beispiele hierfür sind IT- und SaaS-Unternehmen, IT-Dienstleister mit einer breiten Mitarbeiterbasis sowie Hersteller von Industriematerialien, Händler und Unternehmen im B2B-E-Commerce.
  2. Geringe Wettbewerbsintensität: Einige Industriezweige haben immer noch wenige Wettbewerber, die professionelles SEO betreiben. Traditionelle Unternehmen in verschiedenen Nischen verfügen oft nicht über IT- oder Marketing-Know-how, wodurch SEO ein unerschlossenes Terrain bleibt.
    1. Dazu gehören Materialhersteller, Händler und Firmen im klassischen B2B-E-Commerce.
  3. Vertrauenswürdige Webseiten aus früheren Jahren: Viele B2B-Unternehmen und Familienbetriebe sind seit vielen Jahren am Markt tätig und haben bereits in den frühen 2000er Jahren eigene Webseiten erstellt. Diese lang bestehenden Seiten, die ursprünglich der Unternehmenspräsentation dienten, genießen heute großes Vertrauen von Google aufgrund ihres starken Linkprofils. Dies schafft optimale Voraussetzungen für den Aufbau von SEO-Inhalten.
      1. Beispiele hierfür sind Hersteller und Händler in der Metall- und Kunststoffbranche sowie im B2B-E-Commerce.

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Unser YouTube Video zur B2B-SEO-Studie

SEO-/GEO-Potenzialanalyse
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Robert Siegers, Geschäftsführer

B2B-SEO-Strategie: Schritt für Schritt mehr Besucher und Anfragen über Google bekommen

Kommen wir nun zu dem Herzstück dieses Artikels: Der B2B SEO-Strategie, um automatisiert über Google mehr Besucher, Anfragen und höhere Umsätze zu erzielen. Wir haben unsere Strategie bereits mit über 40 Industrieunternehmen umgesetzt und mit diesen immer weiterentwickelt.

Da jedes Unternehmen seine eigenen Besonderheiten aufweist, sollte die Strategie stets individuell zugeschnitten werden, jedoch im Großen und Ganzen so beibehalten werden.

Die hier vorgestellte Strategie lässt sich in insgesamt 5 klare Schritte gliedern, die alle aufeinander aufbauen und miteinander in Verbindung stehen. Diese B2B-SEO-Strategie lässt sich daher als ganzheitlicher Ansatz verstehen.

Hier eine Übersicht unseres Vorgehens:

B2B SEO Strategie Prozessablauf

Prozessablauf unserer B2B SEO Strategie

Schritt 1.0 – Die Basis: B2B SEO Audit, Strategie und technisches Seitenfundament

Bevor wir überhaupt mit Keyword-Analyse, Briefings und Co. beginnen können, muss das technische Fundament der Seite stehen. In einem umfangreichen Audit prüfen wir dabei immer die wichtigsten technischen Aspekte einer Website. Dazu zählen:

  • Die Seitenladegeschwindigkeit, die mindestens im gelben Bereich sein sollte. Dazu kannst du die Google PageSpeed Insights nutzen
  • Es sollten keine doppelten Inhalte auf deiner Seite existieren
  • Alle Seiten sollten zumindest einen eindeutigen Seitentitel und eine Meta-Beschreibung haben
  • Es sollten relevante strukturierte Daten geprüft werden
  • Sind eindeutige Seiten mit Canonical-Tags versehen


Weiterhin wird in diesem fundamentalen Schritt die SEO-Strategie festgelegt. Dazu müssen die Kernthemen identifiziert und dann im Rahmen eines Keyword-Mappings recherchiert werden.

Dieser Schritt ist der wichtigste in der gesamten B2B-SEO-Strategie, weil alle weiteren Prozessschritte auf dieser grundsätzlichen Recherche aufbauen.

B2B SEO Keyword Mapping

Beispiel eines B2B Keyword Mapping von einem Perforationsmaschinen-Hersteller

Sind die wichtigsten Keyword-Sets einmal identifiziert und die URL-Struktur ist bestimmt, kann es losgehen mit der Keyword- und Konkurrenz-Analyse für die wichtigsten Kernthemen.

B2B SEO-Tools: Die wichtigsten Werkzeuge für die B2B-Suchmaschinenoptimierung

Für die nächsten Schritte solltest du eine Reihe an SEO-Tools kennen. Daher bekommst du jetzt einen Werkzeugkasten mit den wichtigsten B2B-SEO-Tools an die Hand. Folgende Tools sollten Teil deines B2B-SEO-Prozesses sein:

  • Browser wie Chrome für Plugin-Nutzung und Search-Funktion (für Suchergebnisseiten und AI Overview-Auswertung):
    • https://www.google.com/chrome/
  • Google Sheets / Excel für die Erfassung von Daten und Informationen:
    • https://docs.google.com/spreadsheets/
    • oder alternativ Google Docs / Word: https://docs.google.com/document/
  • Keyword- und Konkurrenz-Analyse Software wie Ubersuggest / Keywordtool.io / ahrefs / Sistrix (das Hauptwerkzeug eines SEOs):
    • https://keywordtool.io/
    • https://ahrefs.com/de
    • https://www.sistrix.de/
    • https://neilpatel.com/de/ubersuggest/
  • Surfer SEO-Plugin zum Checken des Wordcounts auf einer Seite:
    • https://surferseo.com/keyword-surfer-extension/
  • SERP Overlap Tool zum Prüfen der Überlappung von Suchintentionen:
    • https://seo-revolution.com/seo-tools/serp-overlap-tool/
  • SEO META in 1 Click für Seitentitel, Meta-Beschreibung und Überschriftenstruktur:
    • https://chrome.google.com/seo-meta-in-1-click/
  • Tool für Linkprofil-Analyse wie Ubersuggest / ahrefs:
    • https://ahrefs.com/backlink-checker
  • E-Mail Programm für den Outreach fürs Linkbuilding
  • Die Google Search Console für die Auswertung von SEO-Rankings:
    • https://search.google.com/search-console?hl=de
  • SEO Meta Title Checker, um passende Meta-Texte zu schreiben:
    • https://totheweb.com/
  • Künstliche Intelligenz zum Content Writing und Re-Writing:
    • ChatGPT
    • Google Gemini

Schritt 1.1: Keyword-, Konkurrenz- und Content-Analyse

Um jetzt eine effektive SEO-Strategie für dein B2B-Unternehmen umzusetzen, ist es entscheidend, eine gründliche Keyword-, Konkurrenz- und Content-Analyse durchzuführen. Wir haben das Thema für dich in einzelne Schritte heruntergebrochen, damit du den Ablauf besser nachvollziehen kannst.

In diesem ersten Schritt geht es erst einmal darum zu sammeln. Für jedes einzelne Oberthema recherchierst und sammelst du alle Informationen, die du findest. Dazu zählen Keywords, Überschriften, Videos, Informationen zur Konkurrenz und weitere Elemente wie Kalkulatoren oder Whitepaper.

Analyse-Schritt 1 – Erstelle eine Keyword-Themenkarte: Identifiziere die Kernthemen in deiner Nische, die eng mit deinem Angebot verbunden sind. Berücksichtige auch die konkreten Probleme und Fragen, mit denen deine Zielgruppe konfrontiert ist. Überprüfe außerdem die Suchergebnisseiten (SERPs) und die KI-Auswertungen in AI-Mode, ChatGPT und Co. zu deinen wichtigsten Keywords, um zu sehen, wer für relevante Keywords bereits gut positioniert ist, und identifiziere besonders alle Begriffe, die Kunden kurz vor der Kaufentscheidung verwenden.

Beispiel für eine SEO-Themenkarte

Analyse-Schritt 2 – Analysiere deine Keyword-Listen: Jetzt folgt der Schritt der detaillierten Keyword-Analyse. Untersuche alle Keywords nach ihrer Suchintention, ob sie eher kommerziell (kaufbezogen) oder informativ/informational (informationsbezogen) sind. Gruppiere die Keywords entsprechend ihrer Suchintention, um deine Content-Strategie zu gestalten.

Analyse-Schritt 3 – Analysiere deine Konkurrenz: Schau dir die SEO-Werte deiner SEO-Konkurrenten an, die für dieselben Keywords ranken, wie du. Dies können auch Seiten mit anderen Angeboten sein, die für die gleichen Keywords ranken. Besonders wichtig sind hier die Linkprofile deiner Marktbegleiter. Welche Domain-Autorität oder welches Domain Rating haben diese? Dafür kannst du zum Beispiel den kostenfreien ahrefs Backlink-Checker nutzen.

Analyse-Schritt 4 – Analysiere den Content: Neben den reinen Konkurrenz-Werten, möchtest du auch die Inhalte der anderen Marktteilnehmer unter die Lupe nehmen. Welche konkreten Unterthemen, Überschriften, HTML-Elemente haben sie auf dier Unterseite? Welche Perspektiven und Inhalte dürfen absolut nicht auf deiner Seite fehlen?

Durch diese detaillierte Analyse wirst du feststellen, welche deiner Konkurrenten ähnliche SEO-Kenzahlen wie du besitzen. Je näher die Domain Werte deiner Konkurrenten an deinen eigenen sind, desto konkurrenzfähiger bist du zum jetzigen Zeitpunkt für dieses Thema.

Schritt 1.2: Content-Briefings

Weiter geht es mit der Erstellung von Content-Briefings. Ein gut strukturiertes Content-Briefing für jede einzelne neu anzulegende und zu überarbeitende Seite ist entscheidend, um hochwertige SEO-Texte zu erstellen. Denn diese sollen sowohl die Anforderungen der Suchmaschinen/KI-Modelle als auch die Bedürfnisse der Zielgruppe erfüllen.

Content-Briefings bilden ein bereits ausformuliertes Grundgerüst für deinen späteren SEO-Text. Hier sind wichtige Punkte, die du bei der Erstellung eines großartigen Briefings beachten solltest:

  • Zielgruppenperspektive einnehmen: Stelle sicher, dass du die gesamte Überschriften- und Inhaltsstruktur aus der Brille deiner Zielgruppe betrachtest.
  • Allgemeine Informationen für das Contentpiece: Definiere das Thema des Textes klar und prägnant. Liste die Fokus-Keywords aus dem Mapping und die relevanten Suchvolumina auf. Auch die Zielgruppenbeschreibung sowie das Zielland und die Sprache dürfen hier nicht fehlen. Gib zuletzt die benötigte Wortzahl an. Diese solltest du in der Konkurrenz-Analyse im vorherigen Schritt ermittelt haben. Wenn all deine Konkurrenten 1.000 bis 1.500 Wörter zu einem Fokus-Thema veröffentlicht haben, solltest du 1.500 bis 2.000 Wörter, also 500 Wörter mehr als sie anstreben. Vervollständig werden die Briefing-Infos durch die gewünschte Ansprache (z. B. professionell, informativ, ansprechend).
  • SEO-Textplanung: Du solltest an dieser Stelle bereits die gesamte Überschriftenstruktur vorschreiben. Kläre auch die Suchintention hinter den relevanten Keywords noch einmal ab, um sicherzustellen, dass der Text den Nutzern einen maximalen Mehrwert bietet.
  • Konkurrenzinhalte und weitere Seitenelemente: Beschreibe, welche Inhalte und Elemente der Konkurrenzstrategie berücksichtigt werden sollten. Du hast in der Konkurrenz-Analyse ermittelt, dass deine Wettbewerber technische Datenblätter, Videos und Kalkulatoren auf der Seite haben? Dann schreibe diese Elemente in das Briefing.
  • Meta-Texte: Betone auch die Bedeutung der Meta-Informationen (Titel, Meta-Beschreibungen) im Briefing. Analysiere relevante SERPs, um zu verstehen, wie Konkurrenten ihre Inhalte präsentieren, und identifiziere Möglichkeiten, sich davon abzuheben.

Beispiel für ein SEO Content Briefing

Schritt 1.3: Content-Writing

Den perfekten SEO-Text zu schreiben ist ein Kinderspiel, wenn du bereits ein ausformuliertes Content-Briefing vorliegen hast.

Für B2B-Unternehmen ist es entscheidend, hochwertige SEO-Texte zu erstellen, die speziell auf ihre Zielkunden und deren Suchintention zugeschnitten sind. Da wir im vorhinein große Mengen an Daten zu den wichtigsten Themen gesammelt haben, richten sich die fertigen Texte automatisch an der Suche des Marktes aus.

Bei SEO-Texten kommt es darauf an, für welchen Typ Seite diese geschrieben werden. Im Vorhinein hast du für deine einzelnen Kern-Themen bereits ermittelt, ob ein Text informativ oder kommerziell sein soll. Du weißt auch, um welche Art Seite es sich handelt. Ist es ein Blogartikel oder ein Produkttext, oder doch ein Leistungstext? Für diese drei Beispiele haben wir zusammengetragen, worauf es beim Schreiben wirklich ankommt.

1) Informativer SEO-Text für deinen Blog oder Ratgeber: Ein informativer SEO-Text könnte auf eine Fragestellung wie „Was ist LTE?“ abzielen. Ein solcher Text kann komplexe Themen verständlich erklären und Personen aus der Zielgruppe informieren, die noch etwas weiter von der Kaufentscheidung entfernt sind. Merkmale eines solchen Textes sind:

  • Long Form Content: Ein umfassender Artikel mit mehreren Tausend Wörtern, der alle relevanten Aspekte von LTE abdeckt.
  • Bilder, Grafiken, Statistiken, Videos: Visuelle Elemente, die den Text auflockern und das Verständnis fördern.
  • Listen und Bulletpoints: Strukturierte Darstellung von Informationen für eine leichtere Lesbarkeit.
  • Zahlen, Daten, Fakten: Verwendung von statistischen Informationen, um den Inhalt zu untermauern und Glaubwürdigkeit zu vermitteln.

 

Übrigens, der Artikel zum Thema B2B SEO, den du gerade hier ließt, ist ein gutes Beispiel für ein informatives Content Piece. 🙂

2) Kommerzieller SEO-Text für ein Produkt/Kategorie: Ein SEO-Text für ein Produkt oder eine Produktkategorie, wie beispielsweise „Mobilfunkverstärker kaufen“, sollte potenzielle Kunden überzeugen und sie zur Aktion anregen einen Kauf in einem B2B Online Shop zu tätigen, oder eine Anfrage für das Produkt zu stellen. Hier sind die Schlüsselelemente für dieses Content-Format:

  • Long/Middle Form Content: Ein ausführlicher Text mit marktüblich etwa tausend Wörtern, der die Vorteile des jeweiligen Produktes (hier von Mobilfunkverstärkern) erklärt.
  • Umfangreiche Produktübersicht: Detailierte Beschreibungen der Produkte, um die Auswahl zu erleichtern und Vergleich verschiedene Modelle in einer Produktübersicht.
  • Kaufmöglichkeit: Einbindung von direkten Kaufmöglichkeiten oder Verlinkungen zu Produktseiten.
  • Beantwortung produktrelevanter Fragen: FAQ-Sektion, die häufig gestellte Fragen zu dem Produkt Mobilfunkverstärkern beantwortet.
  • Datenblatt, Produktdownload, Produktinformationen: Bereitstellung von technischen Datenblättern oder Downloads für Interessenten.

 

3) Kommerzieller SEO-Text für eine Dienstleistung: Ein SEO-Text für eine Dienstleistung wie etwa „IT Dienstleister“ soll Vertrauen aufbauen und potenzielle Geschäftspartner überzeugen. Hier sind die Merkmale eines solchen Textes:

  • Long Form Content: Ein umfangreicher Artikel mit in der Regel ein bis zwei Tausend Wörtern, der die Expertise und Leistungen des Unternehmens darlegt.
  • Persönlicher Ansprechpartner und CTA: Vorstellung eines persönlichen Ansprechpartners und klare Handlungsaufforderungen (Call-to-Action). Seit Google E-E-A-T sind Persönlichkeit, Expertise und Vertrauen zentrale Elemente in der SEO.
  • FAQ-Elemente: Integration einer FAQ-Sektion, um häufige Fragen zu beantworten und potenzielle Bedenken zu zerstreuen.
    Ablauf- und Leistungsbeschreibung: Detaillierte Beschreibung der angebotenen Dienstleistungen und des Arbeitsablaufs.
  • Video: Einbindung eines Videos, um die Leistungen der Firma anschaulich zu präsentieren und das Vertrauen zu stärken.

 

In allen diesen Beispielen liegt der Fokus darauf, den Zielkunden zu verstehen und relevante Informationen bereitzustellen, die ihre Bedürfnisse und Suchabsichten erfüllen. Durch die Verwendung von ansprechenden Inhalten, strukturierten Informationen und gezielten Handlungsaufforderungen können B2B-Unternehmen ihre Online-Präsenz stärken und potenzielle Kunden effektiv ansprechen.

Schritt 1.4: Content-Einbettung und Indexierung

Doch Moment, die Texte wurden geschrieben, aber bisher wurde noch nichts veröffentlicht. Deswegen geht es jetzt um Einbetten, Veröffentlichung und Indexierung von SEO-relevanten Inhalten. Wir haben dazu hier zwei Checklisten für dich erstellt.

Pre-Publishing Checkliste:

  • Neue URL anlegen oder bestehende URL prüfen: Stelle sicher, dass die Seite, auf der der SEO-Text veröffentlicht werden soll, existiert und für den Inhalt relevant ist. Optimiere die URL entsprechend dem Thema des Textes. Veränderst du bestehende URLs, denke daran eine Umleitung (301-Redirect) von der alten auf die neue URL einzurichten.
  • Meta-Beschreibung und Titel einbetten: Integriere die Meta-Beschreibung und einen aussagekräftigen Titel, aus deinem Content-Briefing.
  • Korrekte Einbettung von Überschriften und Content im HTML-Code: Achte darauf, dass Überschriften (H1, H2 usw.) und der Textinhalt korrekt im HTML-Code der Seite eingebettet sind. Das ist eine sehr wichtige Stelle im Einbettprozess, damit Suchmaschinen deine Inhalte verstehen und indexieren können.
  • Darstellung auf Desktop und Mobil prüfen: Überprüfe die Darstellung der Seite sowohl auf Desktop- als auch auf Mobilgeräten, um sicherzustellen, dass der Text gut lesbar und benutzerfreundlich ist.
    Indexierung prüfen im Header-Code: Überprüfe den Header-Code der Seite, um sicherzustellen, dass die Indexierung nicht blockiert ist (z. B. durch „noindex“ Tags). Dies ist besonders wichtig bei der Veröffentlichung von Seiten aus einer Entwicklungs- oder Testumgebung.
  • Echte Bilder, Grafiken, Videos, Title und Alt-Attribute: Verwende echte Bilder, Grafiken und Videos, die den Inhalt unterstützen. Vergiss nicht, aussagekräftige Titel und Alt-Attribute für Bilder zu verwenden, um die Auffindbarkeit in Suchmaschinen zu verbessern.
  • Interne Verlinkungen setzen aus dem Artikel: Füge interne Verlinkungen zu relevanten Seiten auf deiner Website ein, um die Benutzererfahrung zu verbessern und die Navigation zu erleichtern.

 

Nach der Veröffentlichung sind weitere Schritte erforderlich, um sicherzustellen, dass der SEO-Text optimal performt:

Post-Publishing Checkliste:

  • Interne Verlinkungen auf die publizierte Seite lenken: Setze interne Verlinkungen von anderen relevanten Unterseiten auf deiner Website auf den neuen SEO-Text, um seine Sichtbarkeit und Relevanz zu steigern.
  • URL-Weiterleitungen und -Umleitungen einrichten: Falls du die URL geändert hast oder Umleitungen benötigst, richte diese mit entsprechenden Plugins oder Tools ein, um Benutzer und Suchmaschinen zu leiten.
  • Live URL in der Google Search Console (GSC) testen und Indexierung beantragen: Füge die live geschaltete URL in der Google Search Console hinzu und beantrage die Indexierung, um sicherzustellen, dass die Seite in den Suchergebnissen angezeigt wird. (Wie das geht, zeige ich im Video unten.)
  • Content monitoren und überarbeiten: Überwache die Performance des Textes regelmäßig und überarbeite ihn gegebenenfalls, um ihn aktuell und relevant zu halten. Eine jährliche Überprüfung des Contents ist eine gute Praxis.
  • Artikel teilen und auf Social Media verbreiten: Teile den SEO-Text auf verschiedenen Social-Media-Plattformen, um seine Reichweite zu erhöhen und potenzielle Interessenten anzusprechen.

 

Indem du diese Schritte systematisch durchführst und den Inhalt kontinuierlich überwachst und optimierst, kannst du sicherstellen, dass deine SEO-Texte indexiert werden, besser ranken und langfristig erfolgreich sind.

Schritt 1.5: Linkbuilding und Digital PR

Ein häufig missachteter, allerdings sehr wichtiger Part von B2B-SEO ist der Aufbau von externen Verlinkungen, sogenannten Backlinks. Besonders im KI-Zeitlalter ist der Aufbau von externen Verlinkungen sowie Erwähnungen und die damit verbundene Autoritätszunahme der Website zunehmend wichtig. Backlinks bilden das Rückgrat einer Website und sorgen für Autorität und Vertrauen einer Seite gegenüber der Suchmaschine. Google belohnt ein vertrauenswürdiges Linkprofil mit höheren Positionen auf der Google-Ergebnisseite. KI-Modelle crawlen das Web und schauen ob deine Marke oder dein Unternehmen vielerorts erwähnt wird.

Oftmals wird davon ausgegangen, dass sich ein externes Linkprofil mit der Zeit wie von alleine entwickelt. Guter Content wird schließlich gerne von anderen Nutzern empfohlen und verlinkt. Das stimmt zwar, allerdings dauert dieser Prozess in den meisten Fällen Jahre lang. Andererseits gilt das nicht unbedingt für B2B-Seiten und besonders nicht für Produkt- oder Kategorieseiten von Onlineshops, die nur sehr selten organisch verlinkt werden.

Was lässt sich also tun? Es gibt verschiedene Strategien, um schneller an Links zu kommen. Es bleibt jedoch in jedem Fall harte Arbeit. Eine hervorragende Möglichkeit ist es thematisch passende Seiten, zum Beispiel von Zielgruppenbesitzpartnern, die nicht in direkter Konkurrenz stehen, anzuschreiben und passende Links in sich ergänzenden Artikeln zu setzen.

Für den Anfang eignet sich immer das Eintragen der eigenen Firmenseite in die gängigen Branchen- Firmenverzeichnisse.

Starke Familienbetriebe

Übrigens: B2B-Familienunternehmen haben beim Thema Websiteautorität oft einen Vorteil. Ihre Websites existieren in vielen Fällen bereits seit Jahrzehnten. Über die Dekaden haben diese von vielen Lieferanten, Kunden und Partnern externe Links gesammelt. Auf diese Weise haben sie schon ein starkes Linkprofil und bekommen damit von Google mehr Autorität zugesprochen.

KI-Einsatz in der B2B-SEO

Das Thema künstliche Intelligenz spielt natürlich auch eine große Rolle, wenn es um B2B-SEO geht. Aktuell testen wir Open AI’s ChatGPT als auch Google Gemini.

Besonders im Prozess des Content Writings und Re-Writings sind diese AI-Tools sehr hilfreich. Google Gemini fällt sehr positiv mit einer besonders strukturierten Ausgabe von Überschriften und Inhalte auf. Bei ChatGPT ist diese Darstellung etwas chaotischer.

Re-Writing von Überschriften-Variationen im Content Briefing-Prozess

Klar ist, KI bringt im SEO-Prozess nur einen Nutzen, wenn du das Prompting richtig beherrschst. Zum Thema Prompting haben wir in der ChatGPT-Reihe einige Beispiele für dich ausprobiert.

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Unser Video zum Thema Prompting

B2B-SEO-KPIs: Diese Key Performance Indicators musst du im Blick behalten

Zuletzt möchten wir dir noch einen kurzen Überblick über die wichtigsten Key Performance Indicators (KPIs) in der B2B-SEO geben. Der letzte Schritt umfasst nämlich das Thema Messbarkeit. Ein großes Verlangen von Firmen steht grundsätzlich dabei messbare Ergebnisse aus ihrer SEO-Strategie zu erhalten und ihr Marketing datengetrieben auszurichten.

Zum Thema Kennzahlen muss allerdings gesagt sein, dass KI-Modelle die KPIs des „alten SEO-Zeitalters“ etwas in Frage stellt. In einer Zeit, in dem Menschen nicht mehr auf Suchergebnisse klicken, sondern sich die Antworten aus ChatGPT, Gemini und Co holen, was sagt eine Impression noch aus? Und welchen Wert haben Keyword-Rankinges wenn geprompted statt mit Keywords recherchiert wird?

Hier bleibt abzuwarten, wie sich das ganze Thema entwickelt. Die wichtigsten KPIs beim Thema B2B SEO waren bislang:

  • Organischer Traffic: Dies ist einer der grundlegendsten KPIs für SEO. Er misst die Anzahl der Besucher, die über organische Suchergebnisse auf die Website gelangen. Eine Steigerung des organischen Traffics deutet darauf hin, dass deine SEO-Maßnahmen erfolgreich sind. Allerdings weißt du bei diesem Wert noch nicht, woher deine neuen Besuchenden kommen.
  • Keyword-Rankings: Die Platzierungen der wichtigsten Keywords in den Suchergebnissen sind ein entscheidender KPI. Verfolge die Rankings über die Zeit, um zu sehen, wie sich die Positionen verbessern und welche Keywords an Relevanz gewinnen. So erfasst du, woher deine neuen Besuchenden kommen.
  • Konversionsrate von organischen Besuchern: Diese KPI misst den Prozentsatz der organischen Besucher, die eine gewünschte Aktion auf der Website ausführen, z. B. einen Kauf, eine Anmeldung oder eine Kontaktaufnahme.
  • Seitenaufrufe pro Besuch: Dieser KPI zeigt, wie viele Seiten ein Besucher durchschnittlich während einer Sitzung ansieht. Ein Anstieg kann auf eine verbesserte Benutzererfahrung und relevante Inhalte hinweisen. Gemessen werden kann dieser Wert über Google Analytics 4.
  • Seitenverweildauer: Je länger Nutzende auf deiner Seite verbringen, desto positiver fällt das Nutzersignal aus, was Suchmaschinen wie Google erhalten. Mithilfe von Videos kannst du die Seitenverweilfdauer steigern.
  • Durchschnittliche Position in den SERPs: Verfolge die durchschnittliche Position der Website für wichtige Keywords in den Suchmaschinenergebnissen. Eine Verbesserung der Positionen kann zu mehr organischen Klicks führen. In der Google Search Console kannst du diesen Wert erfassen.
  • Backlink-Profil: Analysiere die Anzahl und Qualität der Backlinks, die auf die Website verweisen. Ein gesundes und wachsendes Backlink-Profil kann die Autorität und Sichtbarkeit der Website verbessern. Bei ahrefs ist hier zusätzlich das Domain Rating (DR), bei Semrush beispielweise die Domain Autorität (DA) relevant.
  • Crawl-Fehler: Überwache in der Google Search Console unter dem Bereich „Indexierung – Seiten“ die Anzahl der technischen Fehler, die beim Crawlen der Website auftreten, z. B. 404-Fehler oder fehlende Metadaten. Ein optimierter Crawl-Zustand trägt zur besseren Indexierung bei.
  • Ladezeit der Website: Die Geschwindigkeit, mit der eine Website lädt, beeinflusst die Benutzererfahrung und das Ranking in den Suchergebnissen. Eine schnelle Ladezeit ist entscheidend für den SEO-Erfolg. Die Seitenladegeschwindkeit kann zum Beispiel mit Google’s hauseigenem PageSpeed Tool ermittelt werden.
  • ROI von SEO-Maßnahmen: Schließlich ist der Return on Investment (ROI) ein wichtiger KPI, der den finanziellen Erfolg der SEO-Strategie misst. Er vergleicht die Investitionen in SEO mit den generierten Einnahmen oder Konversionen.

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Unser Video zu den wichtigsten SEO-KPIs für B2B-Unternehmen

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